Trotz eines schwierigen Jahres: Der weltgrößte Uranproduzent Cameco ist mit der Geschäftslage zufrieden

Die Cigar Lake-Uranmine von Cameco Corp.

Die Cigar Lake-Uranmine von Cameco Corp.

Obwohl 2011 ein schwieriges Jahr für die gesamte Uranbranche war, erklärte Tim Gitzel, CEO des größten Uranproduzenten Cameco (WKN 882017), dass die Geschäfte des in Saskatoon ansässigen Unternehmens besser gelaufen seien als üblich. Man habe eine ganze Reihe von Rekorden erzielt, unter anderem beim Umsatz und bei Bruttogewinn und auch bei den realisierten Verkaufspreisen, so Gitzel weiter.

Für das laufende Jahr gab Cameco eine Produktonsprognose von 21,7 Mio. Pfund Uran ab und erklärte zudem, dass man Verpflichtungen gemäß langfristigen Verträgen habe, rund 8 Mio. Pfund Uran zu kaufen. Der Konzern geht davon aus, 2012 zwischen 31 und 33 Mio. Pfund Uranoxid (U308) zu verkaufen. Allerdings werde die Produktion auf der McArthur River-Mine auf Grund des Wechsels im Abbau zu einer neuen Zone niedriger ausfallen, warnte Cameco.

Im vierten Quartal erzielte das Unternehmen eine Produktion von 6,6 Mio. Pfund auf Grund eines etwas höheren Ausstoßes auf den Minen Rabbit Lake und Inkai, während die Minen McArthur River/Key Lake und Smith Ranch-Highland eine etwas niedrigere Produktion auswiesen. Cameco plant zudem die Explorationsaktivitäten auf den Projekten Kintyre und Inkai im laufenden Jahr auszuweiten, sodass die Explorationskosten in etwa 15 bis 20% höher ausfallen dürften als 2011.

Auf Grund der ungünstigen Marktsituation für UF6 (Uranhexafluorid) bei der Urananreicherung, wird das Unternehmen die Produktion 2012 auf 13 bis 14 Mio. Kilogramm Uran senken. Das Absatzvolumen dürfte so nach Aussage des Unternehmens um 10 bsi 15% unter dem des Jahres 2011 liegen. Cameco geht für 2012 davon aus, dass der konsolidierte Umsatz unverändert oder bis 5% niedriger ausfallen wird als im vergangenen

Für das Gesamtjahr 2011 meldete Cameco einen angepassten Nettogewinn von 509 Mio. Dollar oder 1,20 Dollar pro Aktie. Das sind 2% mehr als die 497 Mio. Dollar (1,26 Dollar pro Aktie) im Jahr 2010. Der Nettogewinn des vierten Quartals 2011 lag bei 249 Mio. CAD oder 63 Cent pro Aktie, was einen Anstieg von 31% gegenüber den 190 Mio. Dollar oder 48 Cent pro Aktie im gleichen Zeitraum des Vorjahres bedeutet.


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