Auf Kurs: Barrick Gold mit erfolgreichem zweiten Quartal

Der erste Goldbarren wird gegossen - ein Meilenstein für das Unternehmen

Der erste Goldbarren wird gegossen - ein Meilenstein für das Unternehmen

492 Millionen Dollar Gewinn machte der weltgrößte Goldminenkonzern im zweiten Quartal 2009 und konnte damit das Ergebnis aus dem Vorjahresquartal von 485 Millionen Dollar noch übertreffen. Steigende Goldpreise und eine Steigerung der Produktion machten das möglich.

492 Millionen Dollar Gewinn machte der weltgrößte Goldminenkonzern im zweiten Quartal 2009 und konnte damit das Ergebnis aus dem Vorjahresquartal von 485 Millionen Dollar noch übertreffen. Steigende Goldpreise und eine Steigerung der Produktion machten das möglich.

Insgesamt produzierte Barrick Gold (WKN 870450) von April bis Juni 1,87 Millionen Unzen Gold nach 1,86 Millionen Unzen im ersten Quartal des laufenden Jahres. Dabei lagen die Cashkosten bei 452 Dollar je Unze. Damit lag man zwar über den 434 Dollar pro Unze aus dem zweiten Quartal 2008 allerdings auch deutlich unter den 484 Dollar pro Unze, die im ersten Quartal dieses Jahres anfielen. Gleichzeitig realisierte Barrick einen durchschnittlichen Goldpreis von 931 Dollar je Unze (Q2 2008: 898 Dollar/Unze).

Ohne Einmalposten hat Barrick so einen Nettogewinn von 431 Millionen Dollar erzielt, nachdem man im zweiten Quartal 2008 noch 442 Millionen Dollar einstreichen konnten. Zurückzuführen sei das auf gestiegen Umsatzkosten. Der operative Cashflow erreichte 718 Millionen Dollar – eine Steigerung von 42 Prozent gegenüber den 505 Millionen Dollar aus dem Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Wie der Minengigant zudem mitteilte wurde auf der neuen Buzwagi-Mine in Tansania schon im Mai der erste Goldbarren gegossen, und zwar im Zeitplan und im Rahmen des veranschlagten Budgets. Buzwagi ist die erste einer Reihe von Minen der „nächsten Generation“. So beschreibt Barrick die großen, günstig zu betreibenden Minen, die es dem Konzern erlauben sollen, seine Produktion um ungefähr 2,6 Millionen Unzen pro Jahr zu erhöhen und die Gesamtkosten der Goldproduktion zu senken.

Das neueste Projekt ist dabei Pascua Lama an der Grenze zwischen Argentinien und Chile, von dem Barrick erwartet, dass es 25 Jahre lang 700.000 Unzen Gold und zwisch 20 und 25 Millionen Unzen Silber produziert.

2009 sollte man das Ziel einer Goldproduktion von 7,21 bis 7,6 Millionen Unzen bei Cashkosten zwischen 450 und 475 Dollar je Unze erreichen, teilte das Unternehmen heute zudem mit.

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