Exklusiv-Interview Lindian Resources: ‚Nächste Bohrungen schon im Oktober‘

Greg Smith, Executive Director, Foto: Lindian Resources Ltd.

Greg Smith, Executive Director, Foto: Lindian Resources Ltd.

Seit wir Ihnen den australischen Explorer Lindian Resources (WKN A0DPH3) Anfang August ans Herz gelegt hatten, kann die Aktie bereits ein schönes Kursplus von rund 30 Prozent vorweisen. Das liegt vor allem an den positiven Entwicklungen in Bezug auf das neue Projekt des Unternehmens in Guinea. Dort, auf dem Dinguiraye-Projekt, mehren sich die Anzeichen, dass Lindian einen neuen, signifikanten Platin-Bezirk entdeckt haben könnte. Wir sprachen mit Greg Smith, Executive Director bei Lindian, und befragten ihn zu den weiteren Plänen des Unternehmens.

Herr Smith, bitte stellen Sie unseren Lesern Lindian Resources kurz vor.

Lindian Resources Ltd (Lindian) ist ein Explorer, der von der CRC Gruppe gegründet wurde und an der Australian Stock Exchange (ASX) gelistet wurde. Die CRC Gruppe hat zahlreiche, erfolgreiche Explorationsunternehmen aufgespürt, finanziert und an die Börse gebracht – darunter Moto Gold Mines Ltd, Perseus Mining Ltd und Tiger Resources Ltd.

Lindian hat mehrere Projekte erworben und ist dabei diese zu untersuchen, bei denen das Board of Directors das Potenzial für signifikante Rohstoffvorkommen sieht. Dabei konzentriert sich Lindian insbesondere auf Afrika, da unser Board dort über große Erfahrung verfügt.

Derzeit hat Lindian 38.828.022 ausgegebene Aktien, von denen mehr als 75 Prozent bei den vierzig größten Aktionären liegen.

Was sind die wichtigsten Projekte von Lindian? Auf welches Projekt konzentrieren Sie sich zurzeit hauptsächlich und warum?

Aktuell verfolgt Lindian zwei Projekte, das Dinguiraye Platin-, Nickel-, Kupfer-Projekt in Guinea und das Bafwasende Gold- / Diamantenprojekt in der Demokratischen Republik Kongo.

Wir konzentrieren uns dabei zurzeit hauptsächlich auf das Dinguiraye-Projekt. Die geologischen und strukturellen Voraussetzungen zusammen mit außergewöhnlichen Ergebnissen der geochemischen Bodenuntersuchungen haben aufgezeigt, dass Dinguiraye über ausgezeichnetes Potenzial verfügt, eine geschichtete PGE (Platinum Group Elements) – Nickelsulfid-Vererzung aufzuweisen. Es hat viele Gemeinsamkeiten mit dem „Bushveld Intrusive Complex“ in Südafrika und dem „Great Dyke“ in Zimbabwe, die beide wirtschaftlich ausbeutbare PGE sowie die damit verbundene Nickel- und Kupfer-Vererzung aufweisen.

Es wird davon ausgegangen, dass das Dinguiraye-Projekt über das Potenzial verfügt, eine signifikante Basisentdeckung von PGE zu sein, die strategisch günstig außerhalb der Grenzen des südlichen Afrikas gelegen ist.

Wie sehen Ihre Planungen für den Rest des Jahres aus?

Lindian bringt das Dinguiraye-Projekt so schnell wie möglich voran und hat bereits für Ende Oktober ein RC-Bohrprogramm (Reverse Circulation) angesetzt. Insgesamt sind Bohrungen mit einer Länge von 3.000 Metern geplant, um einen ersten Test der geochemischen Bodenanomalien durchzuführen. Die Ergebnisse dieses Programms sollten Anfang oder Mitte Dezember zur Verfügung stehen.

Wie sieht die finanzielle Situation von Lindian derzeit aus? Werden Sie zusätzliches Kapital aufnehmen?

Zum 30. Juni verfügt Lindian über 1,5 Millionen australische Dollar Cash, was ausreicht, um das Bohrprogramm abzuschließen und noch substanzielle Reserven übrig lässt. Eine Möglichkeit zur Aufnahme von Kapital, würde aus positiven Bohrergebnissen auf dem Dinguiraye-Projekt entstehen. Da die Aktie derzeit bei über 30 Cent gehandelt wird und erwartet wird, dass sie bei weiteren positiven Bohrungen weiter steigt, besteht eine gute Chance, dass die Optionen zu 30 Cent für Dezember 2009 ausgeübt werden, was uns möglicherweise bis zu 5,2 Millionen australische Dollar einbringen würde. Das würde ausreichen, um die nächste Runde Bohrungen auf Dinguiraye in Angriff zu nehmen.

Zudem prüft das Board weitere Möglichkeiten, frisches Kapital aufzunehmen.

Wo sehen Sie Lindian ende 2010 und in drei Jahren?

Vorausgesetzt die Bohrungen auf Dinguiraye liefern positive Ergebnisse, würde Lindian 2010 und auch in 2011 ein sehr umfangreiches Bohrprogramm zur Ressourcenerstellung durchführen, das in einer vorläufigen Machbarkeitsstudie gipfeln würde – gefolgt von einer Machbarkeitsstudie. Das wurde mindestens drei Jahre dauern.

Darüber hinaus prüft das Unternehmen immer auch andere Rohstoffprojekte. Sollte eines dieser Projekte aussichtsreich erscheinen, wird Lindian über eine Akquisition nachdenken.

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