Subventionen fließen: EnWave erhält Forschungsgelder von kanadischen Behörden

Dave Sandhu (Links), President von CAL-SAN Enterprises, und Dr. Tim Durance (Rechts), Co-CEO von EnWave, mit getrockneten Heidelbeeren vor der nutraREV(TM)-Anlage

Dave Sandhu (Links), President von CAL-SAN Enterprises, und Dr. Tim Durance (Rechts), Co-CEO von EnWave, mit getrockneten Heidelbeeren vor der nutraREV(TM)-Anlage

Gleich mit mehreren positiven Nachrichten konnte in den letzten Tagen das kanadische Technologieunternehmen EnWave Corp. glänzen. Was sich auch im Kurs widerspiegelt, der seit unserem ersten Hinweis auf die neuesten positiven Entwicklungen bei EnWave Mitte September bereits um etwas über 30 Prozent zulegen konnte.

Und nun kann EnWave (WKN A0JMA0) wieder positive Neuigkeiten präsentieren. Wie aktuell bekannt wurde, unterstützen verschiedene kanadischen Bundes- und Provinzregierungsstellen das Unternehmen bei der Entwicklung seiner Radiant-Energy-Vacuum („REV“)-Dehydratisierungstechnologie für Nahrungsmittel, Nahrungsmittelkulturen und Biopharmaka.

Insgesamt unterstützen kanadischen Behörden EnWave mit Forschungs- und Entwicklungsgeldern in Höhe von rund 370.000 kanadischen Dollar. Der größte Teil der Gelder, 190.000 CAD, stammt dabei von dem Natural Sciences and Engineering Research Council („NSERC”) und bezieht sich auf freezeREV, eine Radiant-Energy-Vakuum-Technologie zur Trocknung und Stabilisierung von Impfstoffen, probiotischer Bakterien und natürlicher Antimikrobiotika. Diese Technologie ist zur Produktion von bei Raumtemperatur stabiler Impfstoffe und Antikörper gedacht. Im Vergleich zur herkömmlich angewandten Gefriertrocknung betragen Kosten und die Produktionszeit nur einen Bruchteil. Die freezeREV-Technologie würde bei nachgewiesener Wirtschaftlichkeit damit einen bedeutenden Durchbruch gegenüber der Gefriertrocknung darstellen.

Darüber hinaus erhält EnWave mehr als 175.000 CAD vom National Research Council of Canada Industrial Research Assistance Program (NRC-IRAP) für weiterführende Forschung und Entwicklung an der powderREV-Technologie, einem Hochgeschwindigkeits-Dehydratisierungsverfahren für lebende oder aktive Organismen, das zu signifikant reduzierten Kosten gegenüber dem aktuellen Branchenstandard der Gefriertrocknung führen soll.

Zusätzlich hat EnWave eine Einlandung erhalten, seinen Geschäftsplan für die nächste Stufe der nutraREV™-Nahrungsmitteldehydratisierungstechnologie beim B.C. Innovation Council – Commercialization of Agricultural Technology Competition („BCIC CAT Competition”) einzureichen, von wo man einen Zuschuss von 10.000 CAD erhalten könnte. Und, wesentlich lukrativer, bei Erhalt dieses Zuschusses könnte EnWave sich um weitere Mittel von bis zu 250.000 CAD bewerben.

Abgesehen vom finanziellen Vorteil, den EnWave hier erlangt, sehen wir diese aktuellen Neuigkeiten insofern als sehr positiv ein, als dass sie erkennen lassen, dass EnWave nicht im luftleeren Raum forscht (kein Wortspiel beabsichtigt), sondern auch Außenstehende den Wert der REV-Technologie erkannt haben. Für uns bleibt EnWave auch weiterhin ein Unternehmen mit großen Chancen, das in absehbarer Zeit auf ganz neue Bewertungsniveaus vorstoßen könnte.

Seien Sie sich immer der Risiken bewusst, die Unternehmen in einem frühen Stadium der Entwicklung bergen und sichern Sie eventuelle Positionen mit einem Stoppkurs ab.

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Ein Kommentar

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Eine Antwort zu “Subventionen fließen: EnWave erhält Forschungsgelder von kanadischen Behörden

  1. Auf jeden Fall ein richtiger Ansatz. Ich hoffe, Ihr bleibt an der Geschichte dran?! Inder Firma vergeht kein Treffen, wo das nicht Gesprächsthema ist. Gruß von Tiburtius Enderle

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