Erste Produktion vom Kibali (Moto)-Projekt Januar 2014: Randgold steigert Nettogewinn 2009 um 79 Prozent

Dr. Mark Bristow (Mitte), CEO von Randgold Resources Limited schmiedet große Pläne

Randgold Resources (WKN A0B5ZS) meldete für das vergangene Jahr einen Nettogewinn von 84,3 Millionen Dollar – ein Anstieg von 79 Prozent gegenüber den 47 Millionen Dollar des Vorjahres.

Wie der Minenkonzern zudem mitteilte, stieg die anrechenbare Goldproduktion um 14 Prozent auf 488.255 Unzen nach 428.426 Unzen Gold im Jahr 2008. Zurückzuführen sei dieser Anstieg vor allem auf die starke Performance der Loulo-Mine, in Mali, im vierten Quartal, die sich zu 80 Prozent im Besitz von Randgold befindet. Diese produzierte in den letzten drei Monaten des Jahres allein 106.564 Unzen Gold. Über das ganze Jahr gesehen stieg der Loulo-Ausstoß um 36 prozent auf 351.591 Unzen Gold nach 258.095 Unzen im Jahr zuvor.

CEO Mark Bristow erklärte gegenübe den Aktionären des Konzerns, dass das vergangene Jahr eine Herausforderung gewesen sein, da man ambitionierte Produktionsziele habe erreichen müssen, während man gleichzeitig Loulo ausgebaut und andere afrikanische Projekte vorangetrieben habe.

So habe man, berichtete Randgold, das Datum für die erste Produktion auf dem Kibali-Projekt (ehemals Moto) in der Demokratischen Republik Kongo (DRK) auf Januar 2014 verlegt. Randgold, das 45 Prozent an Kibali hält, wird das Projekt betreiben, auf dem die „angezeigte“ Ressource auf 13,93 Millionen erhöht wurde, während die Reserven um 67 Prozent auf 9,2 Millionen Unzen stiegen.

In nächster Zeit werde man sich auf Studien zu Umwelt- und sozialen Einflüssen sowie die Verbesserung des Entwicklungszeitplans des Projekts konzentrieren, hieß es weiter. Randgold und AngloGold Ashanti, die ebenfalls 45 Prozent an Kibali halten, hatten das Projekt erworben, als man sich im vergangenen Jahr zusammentat, um den früheren Besitzer Moto Goldmines für 488 Millionen Dollar zu übernehmen. Die restlichen 10 Prozent des Projekts liegen bei der Regierung der DRK.

Mit den aktualisierten Reserven von Kibali und Massawa stiegen die anrechenbaren Reserven des Konzerns seit Ende 2008 um 60 Prozent. Randgold hatte eine vorläufige Machbarkeitsstudie zu dem Massawa-Projekt im Senegal fertig gestellt, die Reserven von 1,5 Millionen Unzen erbrachte, so Randgold.

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