Expansion geplant: Harmony Gold will Produktion der Elandsrand-Mine um 15 Prozent steigern

Untertagebau in der Tshepong-Goldmine von Harmony Gold Mining, Foto: Harmony Gold

Die Elandsrand-Mine des südafrikanischen Goldproduzenten Harmony Gold (WKN 851267) soll im laufenden Fiskaljahr ihre Produktion um 15 Prozent steigern, nachdem der Konzern die in Schwierigkeiten geratene Mine überholt hat.

Harmony Gold, der fünftgrößte Goldproduzent der Welt erklärte, dass die Produktion auf der Mine, die ihre Ausstoßziele vor allem auf Grund mehrerer Stilllegungen wegen Sicherheitsproblemen verfehlte, im laufenden Jahr 200.000 Unzen erreichen werde. 2012 soll der Ausstoß dann bereits 280.000 Unzen betragen.

Die Mine, in der im Oktober 2007 rund 3.200 Arbeiter für mehr als einen Tag untertage gefangen waren, soll ihr Maximalproduktion von 310.000 Unzen 2013 erreichen, nachdem sie für 1,1 Milliarden Rand erweitert wurde. Ab nächster Woche wird Elandsrand übrigens in Kusasalethu umbenannt, was auf Zulu „unsere Zukunft“ bedeutet.

Im Fiskaljahr 2009 gab es fünf tödliche Unfälle auf der Mine. Südafrika, das immer wieder Todesfälle in seinen Minen melden muss, schließt Minen sofort für eine gewisse Zeit, wenn es einen solchen Unfall gibt, was natürlich deren Ausstoß senkt.

Darüber hinaus gab Harmony bekannt, dass die Elandsrand-Mine, die man 1978 vom größeren Konkurrenten AngloGold Ashanti übernommen hat, ihr Minenleben bis 2037 ausgedehnt hat. Man gehe davon aus, dass dies die wichtigste Mine im Portfolio von Harmony Gold werde, hieß es aus dem Unternehmen. 2013 soll es so weit sein.

Die Verbesserungen auf der Elandsrand-Mine sind Teile eines größeren Plans, der darauf abzielt Harmonys Produktionsziel bis 2012 auf 2,2 Millionen Unzen pro Jahr auszudehnen. Im Fiskaljahr 2009 trug die Mine 12 Prozent zur Goldproduktion von 1,5 Millionen Unzen bei.

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