Deutliche Steigerung im vierten Quartal: Centerra Gold steigert Reserven um 26 Prozent auf 7,3 Mio. Unzen Gold

Goldbarren

Der kanadische Goldproduzent Centerra Gold (WKN A0B6PD) meldet einen Anstieg seiner nachgewiesenen und wahrscheinlichen Goldreserven um 26 Prozent auf 7,3 Millionen Unzen. 2,1 der 2,4 Millionen „neuen“ Unzen stammen dabei vom Flagschiffprojekt des Unternehmens Kumtor in Kirgisistan, dessen Minenleben sich damit um vier Jahre bis 2019 verlängert.

Im Gegensatz dazu fielen die gemessenen und angezeigten Ressourcen des Unternehmens um 791.000 auf insgesamt noch 4,1 Millionen Unzen Gold. Hauptsächlich auf Grund der Überführugn von Ressourcen zu Reserven.

Allerdings musste Centerra auch mitteilen, dass sich seine BorooMine in der Mongolei dem Ende des Minenlebens nähert und man erwartet, Ende dieses Jahres den Abbau einzustellen. Ein Streik im Mai des vergangenen Jahres, dem eine vorübergehende Aussetzung der Betriebslizenzen durch die mongolischen Behörden folgte, generierte Kosten von rund 4,3 Millionen Dollar, schätzte Centerra.

Zum Ende des vergangenen Jahres stiegen die nachgewiesenen und wahrscheinlichen Goldreserven des ebenfalls in der Mongolei gelegenen Gatsuurt-Projekts auf 1,2 Millionen Unzen, während die gemessenen und angezeigten Ressourcen auf 480.000 Unzen Gold geschätzt werden.

Centerra prognostizierte für das laufende Jahr eine Produktion von 640.000 bis 700.000 Unzen bei Gesamtcashkosten von 460 bis 505 US-Dollar pro Unze. Dabei soll die Kumtor-Mine zwischen 520.000 und 560.000 Unzen erbringen, während die Goldproduktion aus der Mongolei (Boroo/Gatsuurt) 2010 voraussichtlich bei 120.000 bis 140.000 Unzen liegen soll.

2009 verkaufte Cameco, die Muttergesellschaft von Centerra, ihren Anteil an dem Unternehmen an die kirgisische Regierung, die mit einem Anteil von 33 Prozent nun der größte Aktionär ist.

2009 erzielte Centerra einen Nettogewinn von 60,3 Millionen Dollar oder 27 Cent pro Aktie, nachdem man 2008 noch 134,8 Millionen Dollar Nettogewinn machte (62 Cent / Aktie), was damals aber auch außergewöhnliche Posten in Höhe von 37,7 Millionen Dollar beinhaltete.

Allein im vierten Quartal 2009 machte Centerra dabei einen Nettogewinn von 140 Millionen Dollar oder 60 Cent pro Aktie nach 42,6 Millionen Dollar bzw. 20 Cent pro Aktie im gleichen Quartal 2008.

Die Analysten von BMO Capital betrachten die vorgelegten Zahlen „neutral“, sie hätten den Erwartungen entsprochen. Entsprechend behalten die Experten ihr Rating „outperform“ bei und bestätigen auch das Kursziel von 16,50 Dollar. Derzeit notieren die Papiere bei 11,96 Dollar.

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