Unerreichbar für den Rest: Newmont Mining erzielt operativen Cashflow von 3 Mrd. US-Dollar!

LKW transportiert Material auf der Twin-Creek-Mega-Tagebau-Mine in Nevada, USA

LKW transportiert Material auf der Twin-Creek-Mega-Tagebau-Mine in Nevada, USA

Newmont Mining (WKN 853823), seit 1940 an der NYSE gelistet, meldet Ergebnisse für 2009 neun, die der Bergbaukonzern mit dem Titel „Rekord beim operativen Cashflow“ versieht – der mit 3 Milliarden US-Dollar angegeben wird. Das ist das bisher beste Ergebnis, das ein Goldunternehmen für das vergangene Jahr vorlegt. Auch die anderen Majors werden diese Zahlen wohl nicht schlagen können.

Von den großen der Branche haben Goldcorp und Yamana Gold ihre Zahlen noch nicht präsentiert; bisher kam die beste Zahl zum operativen Cashflow von Barrick Gold, dem größten Goldproduzenten der Welt. Barrick meldete einen operativen Cashflow von 2,9 Milliarden US-Dollar für 2009, nur knapp unter dem von Newmont, aber nach Investitionskosten liegt Barricks freier Cashflow bei 548 Millionen USD, während Newmont auf 1,2 Milliarden USD kommt.

Mit den jüngsten Zahlen schlägt Newmont das letzte Hoch aus dem Jahr 2004, als man einen operativen Cashflow von 1,6 Milliarden USD erzielte. Die Aktie des Minenkonzerns ging in einen Aufwärtstrend über, der Anfang 2006 endete, als er 60 USD berührte. 2007 erwies sich als schwaches Jahr für den Konzern, aber die darauf folgende Erholung stellt sich überzeugend dar, vor allem weil sich Newmont stark auf Wachstum und Kostenkontrolle konzentrierte. Derzeit notiert die Aktie bei 47,85 USD und damit gut doppelt so hoch wie auf dem Langzeittief Ende 2008.

2010 könnte sich als interessanter Wettstreit zwischen Newmont und seinen Rivalen herausstellen. Der Konzern nahm 2009 rund 1,3 Milliarden Dollar auf, die größte Finanzierung seit 2003, als man den gleichen Betrag einwarb. Gleichzeitig senkte der Konzenr seine Schulden im vergangenen Jahr um die Hälfte auf bei Jahresende 1,6 Milliarden Dollar. Dabei ist Newmont gemessen am Ausstoß, 2009 verkaufte man 5,3 Millionen Unzen Gold und 226 Millionen Pfund Kupfer, immer noch der zweite größte Goldkonzern der Welt.

Für 2010 rechnet Newmont mit einer Produktion von 5,5 Millionen Unzen, während Barrick mit 7,8 Millionen Unzen plant. Bei der Kupferproduktion will das Unternehmen 365 Millionen Pfund erreichen, womit man die von Barrick geplanten 350 Millionen Pfund übertreffen würde.

Der Kupferpreis erholte sich 2009 stark, was für die Goldunternehmen, die auch dieses Metall produzieren eine wichtige Rolle bei der Cash-Generierung spielte. Freeport-McMoRan, das 2009 2,6 Millionen Unzen Gold produzierte, aber mit einem Ausstoß von 4,1 Millionen Pfund hauptsächlich als Kupferproduzent betrachtet wird, meldete für das vergangene Jahr spektakuläre Ergebnisse mit einem operativen Cashflow von 4,4 Milliarden US-Dollar und einem freien Cashflow von 2,8 Milliarden Dollar.

Sowohl Barrick als auch Newmont arbeiten an Entwicklungsprojekten, um ihre Gold – aber auch die Kupferproduktion weiter hochzufahren.

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