Ausgezeichnete Performance: Silbergigant Fresnillo steigert Gewinn um 141 Prozent

Die Fresnillo Silbermine in Mexiko

Der größte, reine Silberproduzent weltweit, die mexikanische Fresnillo (WKN A0MVZE) verschob die Entscheidung über die Ausschüttung einer abschließenden Dividende für 2009 auf Grund höherer Investitionsaufwendungen und Unsicherheiten in Bezug auf die Preisentwicklung. Zuvor hatte das Unternehmen einen Gewinnanstieg von 141 Prozent für 2009 gemeldet und damit die Erwartungen des Marktes übertroffen.

Wie Fresnillo-CEO Jaime Lomelin erklärte, würden die Investitionsaufwendungen 2010 um 53 Prozent auf 435 Millionen Dollar steigen, da man plane, den Silberausstoß bis 2018 um 70 Prozent zu steigern. Eine Entscheidung über die mögliche Ausschüttung einer Dividende solle am 28. April fallen, heiß es weiter. Im vergangenen Jahr betrug diese 7,7 Cent. Der Silberpreis hat sich von seinem Tief Ende 2008 bereits wieder 49 Prozent entfernt, aber seit dem hoch im Januar ging es bereits wieder um mehr als 10 Prozent abwärts.

Für 2009 meldete Fresnillo einen Gewinn von 44,9 Cent je Aktie bei einem Umsatzanstieg von 18 Prozent auf 850 Millionen Dollar 2009. Analysten hatten im Vorfeld nur einen Gewinn von 41 Cent je Aktie erwartet. Der Gewinnanstieg sei auf höhere Metallpreise, eine höhere Produktion sowie niedrigere Kosten und Steuern zurückzuführen, hieß es weiter.

Bereits am 14. Januar hatte Fresnillo einen Anstieg des Silberausstoßes um 9 Prozent auf einen Rekordwert von 37,9 Millionen Unzen gemeldet, gleichzeitig aber mitgeteilt, dass die Produktion im laufenden Jahr auf dem gleichen Niveau liegen werde.

Die gesunkenen Kosten resultieren auf einem Rückgang des mexikanischen Peso gegenüber dem US-Dollar und gesunkenen Energiekosten, aber wie das Unternehmen erklärte, rechne man damit, dass die Situation im laufenden Jahr schwieriger werde. So sei bereits ein Ansteigen der Energiepreise zu beobachten, was die Kosten unter Druck setzen werde, hieß es.

Der Konzern, der sich darauf konzentriert, neue Minen zu errichten, nachdem man Schwierigkeiten hatte, sinnvolle Übernahmeziele zu finden, erklärte, man sei im Plan, um den Ausstoß bis 2018 auf 65 Millionen Unzen zu steigern. Man verfüge über eine starke Cashposition, sei schuldenfrei und auf dem besten Weg bis 2014 jedes Jahr eine neue Mine oder eine Minenerweiterung abzuschließen, so Lomelin. Im Januar nahm Fresnillo die kommerzielle Goldproduktion auf den Minen Soledad und Dipolos auf – einen Monat vor Plan.

2009 wies die Fresnillo-Aktie mit einem Anstieg von 244 Prozent die drittbeste Performance aller Titel im FTSE 100 auf.

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