Nach Kurssturz: Inmet Mining jetzt eine Kaufgelegenheit

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Kupferschmelze

Die letzten Wochen waren für Kupferproduzenten nicht gerade einfach, insbesondere nicht für die kanadische Inmet Mining (WKN 873251). Nicht nur, dass die Rohstoffpreise deutlich nachgaben, das Unternehmen hatte auch mit internen Problemen zu kämpfen, darunter Probleme mit der Produktionsaufnahme auf der Las Cruces-Mine und der Finanzierung des Cobre Panama-Projekts.

Aber nach Ansicht der Experten von RBC Capital Markets ist das Papier dabei so stark gefallen, dass sich nun eine Kaufgelegenheit bietet. Die Experten hoben ihr Rating von „sector perform“ auf „outperform“ an, obwohl sie das Kursziel gleichzeitig um 9,1 Prozent auf 60 Dollar je Aktie senkten.

RBC rechnet vor, dass Inmet derzeit mit einem Abschlag von 29 Prozent zum niedrigsten, geschätzten Wert seiner Assets gehandelt werden, während es bei den anderen Kupferproduzenten, die man beobachte, nur 27 Prozent seien. Zudem, so die Analysten weiter, würde der Markt dem Unternehmen für sein Cobre Panama-Projekt keinen Wert zugestehen.

RBC Capital Markets aber ist der Ansicht, dass Cobre Panama „erhebliches“ Wachstumspotenzial bietet und Inmet in der Lage sein dürfte, einen weiteren Finanzierungspartner ins Boot zu holen, nachdem man bereits zwei andere gefunden habe. Sollte Inmet diesen dritten Partner präsentieren, könnte das für die Bewertung des Projekts von Vorteil sein und dazu führen, das Inmet kein Kapital über die Ausgabe von Wertpapieren aufnehmen muss, so RBC.

In Bezug auf die Produktionsaufnahme auf Las Cruces sind die Experten der Ansicht, dass Inmet den angepassten Zeitplan nun einhalten können sollte. Das Unternehmen plant mit dem Beginn der kommerziellen Produktion Mitte 2010 und dem Erreichen der geplanten Kapazitätsgrenze im September dieses Jahres. RBC geht davon aus, dass Inmet durch die Inbetriebnahme von Las Cruces seine Kupferproduktion von 2009 bis 2011 betrachtet um 70 Prozent steigern kann. Die Analysten führen zudem aus, dass das Unternehmen finanziell sehr stark sei. Inmet verfüge über 1,3 Millionen Dollar an Cash, während die Schulden sich lediglich auf 17 Millionen Dollar belaufen würden.

Die hier angebotenen Artikel stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar, weder explizit noch implizit sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen und GOLDINVEST.de und seine Autoren schließen jede Haftung diesbezüglich aus. Die Artikel und Berichte dienen ausschließlich der Information der Leser und stellen keine wie immer geartete Handlungsaufforderung dar. Zwischen GOLDINVEST.de und den Lesern dieser Artikel entsteht keinerlei Vertrags- und/oder Beratungsverhältnis.

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