Afrikanisches Gold: Nicht nur der Süden birgt Chancen

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Sichbares Gold aus der Provinz Kivi im Norden Kongos

Die Produktion von Gold in Afrika ist für viele Investoren gleichbedeutend mit Südafrika. Dass jedoch nicht nur in Johannesburg, der „City of Gold“, erfolgreich nach dem Edelmetall geschürft wird, macht eine Konferenz klar, die von den Experten der Royal Bank of Canada Europa organisiert wurde.

Dabei wird der Fokus auf Fördermöglichkeiten außerhalb von Südafrika gelenkt. Denn vielen Investoren ist gar nicht bewusst, welche Möglichkeiten sich in den anderen Regionen des schwarzen Kontinents anbieten. Die Konferenz hat diesen Blick über den Tellerrand hinaus ermöglicht und neue Möglichkeiten aufgezeigt. Westafrika und Tansania sind derzeit besonders im Fokus von Explorationsunternehmen, auch aufgrund der politischen Stabilität. Andere Regionen bieten jedoch ebenfalls spannende Möglichkeiten. Ein wichtiger Aspekt bei allen Arbeiten sind die notwendigen geologischen Voraussetzungen, die einen Anbau überhaupt erst realistisch erscheinen lassen.

Lohnend werden Explorations- und Förderarbeiten zudem, wenn die Steuern und Gebühren nicht gleich den kompletten Gewinn auffressen. So erscheinen Steuern von bis zu 25 Prozent als in Ordnung, bei den Gebühren sollte die Schwelle von 5 Prozent nicht überschritten werden. Sind diese Voraussetzungen erfüllt, können die afrikanischen Minen mit ihren Mitbewerbern in Südamerika oder Australien problemlos konkurrieren. In diesen Fällen winken hohe Margen und entsprechende Möglichkeiten.

Die Statistik zeigt, dass viele Goldunternehmen die Chancen in Afrika erkannt haben. In den vergangenen fünf Jahren wurden rund 15 neue Minen auf dem Kontinent, wenn man Südafrika auslässt, eröffnet. Eine deutlich höhere Zahl von Neueröffnungen ist in den kommenden fünf Jahren zu erwarten. Dabei sind es nicht nur die großen Unternehmen wie der britische Minenkonzern Anglo American (WKN: A0MUKL), Gold Fields (WKN: 856777) aus Südafrika oder Randgold Resources (WKN: A0B5ZS), der große Goldminenbetreiber aus Großbritannien, die ihre Chancen nutzen. Kleinere Explorer wissen ebenfalls, wo es gute geologische Möglichkeiten gibt und arbeiten emsig an ihren Chancen.

Eine dieser noch häufig unbekannten Companies ist Kilo Goldmines (WKN: A0X8JV). Die Kanadier arbeiten auf fünf Liegenschaften im Kongo. An den Liegenschaften hält Kilo Goldmines Anteile zwischen 71,25 Prozent und 99 Prozent. Damit kann das Unternehmen über den Verlauf der Arbeiten selber bestimmen. Auf dem Areal von Somituri wurden früher bereits 290.000 Unzen gefördert. Dort haben kürzlich weitere Probebohrungen stattgefunden, die Goldfunde von mehr als 3 Gramm je Tonne bestätigten. Auf dem Gelände von Masters haben zuletzt eine Reihe von Probebohrungen stattgefunden. Diese werden derzeit ausgewertet. In der Region wird bereits seit 1906 Gold geschürft. Hier könnten in den letzten 100 Jahren mehr als 11 Millionen Unzen aus dem Boden geholt werden. Aufhorchen lässt Investoren bei diesem Unternehmen die Aktionärsstruktur. Randgold Resources hält 12,5 Prozent der Aktien von Kilo Goldmines. Interessant ist zudem ein Kooperationspartner. Mit Rio Tinto (WKN: 852147) ist Kilo Goldmines ein Joint Venture eingegangen. Dieses arbeitet jedoch daran, Eisenerze zu finden.

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