Deutsche Rohstoff AG: Öl-Gas-Nickel-Kobalt-Seltene Erden in Deutschland

Deutsche Rohstoff AG - Sachsen - Besuch - Begehung

Die Deutsche Rohstoff AG bei einem Besuch in Sachsen vor Ort.

Am 27. Mai 2010 wurde die Deutsche Rohstoff AG erstmals an der Frankfurter Börse im Entry Standard notiert. Eines der wesentlichen Unternehmensziele ist die Exploration und Produktion von Rohstoffen in Deutschland. Angesichts der Diskussion um die Rohstoffzukunftsfähigkeit Deutschlands, rückt die Deutsche Rohstoff AG immer mehr in den Anlegerfokus.

Das Unternehmen ist in der Tradition einer Preussag oder auch Metallgesellschaft zu sehen. Das Unternehmen ist mit Hochdruck dabei, seine Arbeiten in Deutschland voran zu treiben. Mit Partnern wie EXXON und WINTERSHALL (BASF-Tochter) hat man erstklassige Unternehmen gewinnen können. Die Deutsche Rohstoff AG ist der größte Lizenzinhaber in Süddeutschland mit 3.800 qkm Landfläche auf denen sich 119 ehemals produzierende Öl- oder Gasbohrungen befinden. Das Gasfeld Kinsau besitzt 240 Mio. m³ förderbare Reserven Erdgas der Kategorie P1 (sichere Reserven). Eine Gaspipeline ist nur 14 km entfernt. Möglicher Produktionsbeginn ist 2012 mit einer anfänglichen Förderdauererwartung von ca. 6-7 Jahren. Der Net Present Value (NPV oder auch Barwert) liegt bei 27,94 Mio. EUR. Der durchschnittliche Jahresgewinn dürfte sich auf 2,6 Mio. EUR belaufen bei einer Preisannahme von 0,25 EUR/m³ Erdgas. Das Erdgasfeld gehört zur Tochterunternehmung Rhein Petroleum GmbH.

Noch interessanter ist das Vorkommen Kiefernberg in Sachsen. Zu DDR-Zeiten gab es hier die Klassifikationen A+B. Dies entspricht sicheren Reserven von 35.000 To. Nickel und ca. 1.450 To. Kobalt sowie bis zu 32.000 Chrom nahe der Oberfläche. Die tiefer gelegenen Vorräte werden auf 260.000 Tonnen Nickel und im gesamten Lizenzgebiet auf bis zu 1,5 Mio. Tonnen Nickel geschätzt. Durch die gestiegenen Weltmarktpreise würde Bergbau in Deutschland wieder möglich sein und jede Menge Arbeitsplätze schaffen. Unter der Annahme eines Durchschnittspreises von 20.000 USD/Tonne Nickel kommt man auf einen NPV von 31,4 Mio. EUR und einen durchschnittlichen Jahresgewinn von 6,1 Mio. EUR. Der Berechnung liegt eine Steuerquote von 30% und ein EUR/USD Wechselkurs von 1,40 zugrunde. Das macht die Deutsche Rohstoff AG zu einem neuen und höchst interessanten Mitspieler am Rohstoffmarkt und insbesondere in Deutschland. Mit rund vier Millionen ausstehenden Aktien würde sich ein Ertrag pro Aktie von ca. 2,20 EUR per 2012 ergeben, wobei hier die weiteren Aktivitäten sowie der positive Ergebnisbeitrag aus der australischen Goldproduktion nicht berücksichtig sind. Angesichts eines derzeitigen Börsenkurses von 7,30 EUR ist die Deutsche Rohstoff AG nicht nur für langfristige Anleger ein Schnäppchen.

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