Erfolgreiches Bohrprogramm: Formation Metals findet 0,38% Uran auf dem Virgin River-Projekt

Schwere Gerätschaften auf dem Gelände von Formation Metals

Aktuell beschäftigt sich der angehende Kobaltproduzent Formation Metals (WKN A0YEA0) hauptsächlich mit der Errichtung seiner Kobaltmine Idaho, deren erste Phase bereits abgeschlossen ist. Aber Erfolge kann das Unternehmen auch von seinem Uranprojekt melden, das man gemeinsam mit den Brancheriesen Cameco und Areva erkundet.


Denn erst gestern gab Formation Metals bezüglich dieses Virgin River genannten Projektes die Ergebnisse des Winterbohrprogramms 2010 bekannt, das 3 erste Bohrungen mit einer Gesamtlänge von 2.780 Metern umfasste.

Dabei traf man auf günstige geologische Strukturen und eine örtliche Uranvererzung, bei der Urangehalte von 0,38% Uranoxid über eine Länge von 18,8 Metern nachgewiesen werden konnten, darunter auch ein Abschnitt von 1,9 Meter Länge, in dem eine hochgradige Vererzung von 1,98% U3O8 erbohrt wurde!

Diesen Abschnitt betrachten die Joint Venture-Partner als neue, eigenständige Vererzungszone, die parallel zur bereits bekannten Centennial Lagerstätte verläuft. Eine weitere Deutungsmöglichkeit der Ergebnisse wäre, die neue Struktur als östliche Erweiterung einer Vererzung zu interpretieren, die quer über die Centennial Lagerstätte verläuft – und zwar in der Nähe eines Bohrlochs, in dem man Anfang des Jahres Urangehalte von 8,78% nachweisen konnte!

Die Centennial Lagerstätte ist bislang auf einer Länge von 650 Metern nachgewiesen worden und weist eine Breite von 10 bis 52,5 Metern auf. Das Vorkommen ist in den meisten Abschnitten nach Osten und Westen offen und wie es scheint, besteht auch nach Norden und Süden Erweiterungspotenzial.

Nun wird vom Betreiber des Projekts Cameco ein Sommerbohrprogramm in Angriff genommen, das die neue Verzerungszone testen und auch die nördliche Erweiterung der Centennial Lagerstätte untersuchen soll. Darüber hinaus will man auch nach Süden auf weitere Vererzungen testen und über die Breite der Zone nach weiteren hohen Gehalten suchen.

Für diese Arbeiten haben die Joint Venture-Partner ein Budget von 5 Millionen Dollar genehmigt. Bislang wurden bereits 23,3 Millionen Dollar in die Untersuchung des Projekts investiert. Dieses liegt im südlich zentralen Teil des für seine Uranvorkommen bekannten Athabasca Bassins im Norden  von Saskatchewan und wurde bereits 1998 als Joint Venture zwischen Formation Metals hundertprozentiger Tochtergesellschaft Coronation Mines Ltd. (2%), der Cameco Corp. (49%) und Areva Resources Canada Inc. (49%) gegründet. Coronation Mines hat das Recht, die Beteiligung auf 10% zu erhöhen.

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