Neue Möglichkeiten: Formation Metals – Seltene Erden auf der Tagesordnung

Schwere Gerätschaften auf dem Gelände von Formation Metals

Bei Formation Metals laufen die Arbeiten auf der Liegenschaft in den USA auf Hochtouren. Nun wird das Gelände auch hinsichtlich des Vorkommens Seltener Erden unter die Lupe genommen.

Das Kobaltprojekt im östlichen Idaho (USA) ist das Vorzeigeprojekt von Formation Metals (WKN: A0YEA0). Hier arbeitet man daran, bald mit der Förderung von Kobalt starten zu können. Die verschiedensten staatlichen Einrichtungen, vom Landwirtschaftsministerium bis zur Umweltbehörde, haben grünes Licht gegeben. Seit Anfang 2010 laufen die Erschließungsarbeiten auf dem Areal. Gleichzeitig arbeitet die Unternehmensführung daran, die Finanzierung endgültig sicherzustellen. Geplant ist, dass die Förderung von Kobalt in Idaho im dritten Quartal 2011 starten soll.

Die Tätigkeiten von Formation Metals werden von politischer Seite unterstützt. Mitglieder des US-Senats und des Kongresses sind darin involviert. Der Gouverneur von Idaho macht ebenfalls deutlich, dass die Aktivitäten des kanadischen Unternehmens für seinen Staat wichtig sind.

Die bisherigen Untersuchungen auf dem Minenareal haben ergeben, dass auf der Liegenschaft Kobalt, Kupfer und Gold zu finden sind. Eine Studie macht deutlich, dass man unter Tage mit bis zu 42,6 Millionen Pfund Kobalt, 49,1 Millionen Pfund Kupfer und 56.000 Unzen Gold rechnen kann. Allerdings werden dabei die üblichen Unterscheidungen gemacht, einiges ist wirklich nachgewiesen, anderes ist wahrscheinlich.

Geplant ist, dass die Mine, einmal in Betrieb genommen, eine Laufzeit von mindestens zehn Jahre haben wird. Jährlich sollen dort 1.525 Tonnen hochwertiges Kobalt gefördert werden. Nimmt man aktuelle Statistiken, entspricht dies rund 3,3 Prozent des weltweiten Kobaltangebots bzw. fast 15 Prozent der nordamerikanischen Nachfrage nach dem Edelmetall.

Um die Mine noch lohnender betreiben zu können und um die Fördermöglichkeiten zu optimieren, untersuchen die Betreiber das Areal nach weiteren Möglichkeiten. Aus diesem Grunde starten sie ein 5.000 Fuß umfassendes Bohrprogramm. Die Bohrungen sollen in bisher nicht untersuchten Bereichen durchgeführt werden. Deren Ergebnisse sollen die Resultate alter Bohrungen bestätigen. Die Manager des Unternehmens erhoffen sich dadurch eine Optimierung der späteren Arbeiten unter Tage, um den Erzabbau entsprechend gewinnbringend durchführen zu können.

Allerdings sollen die Bohrergebnisse nicht nur hinsichtlich der bereits nachgewiesenen Metalle unter die Lupe genommen werden. Es ist bekannt, dass es in der Gegend auch Seltene Erden gibt. Die angelaufenen Bohrungen sollen darüber weiteren Aufschluss bringen. Es sollen erste Indizien gefunden werden, wie lukrativ der Abbau solcher Seltenen Erden sein kann. In den bisherigen Machbarkeitsstudien wurden keine Untersuchungen hinsichtlich der immer begehrteren Seltenen Erden durchgeführt. Die neuen Bohrprogramme sollen weitere Tests vorbereiten.

In den USA laufen derzeit verschiedene Projekte, die nach Seltenen Erden suchen. Sowohl US-Politiker als auch Wirtschaftsunternehmen unterstützen diese Explorationsarbeiten. Seitdem China vor einigen Wochen angekündigt hat, die Ausfuhr Seltener Erden zu begrenzen, wächst die Sorge in der Wirtschaft, dass man von den Nachschubwegen abgeschnitten wird. China ist der mit Abstand größte Exporteur von Seltenen Erden. Aufgrund der konkurrenzlos günstigen Preise haben in der Vergangenheit viele Minen in anderen Ländern dicht machen müssen, der Abbau lohnte sich nicht mehr. Die neue Situation lässt die Suche nach Seltenen Erden wieder lukrativer erscheinen.

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