Uranpreiseinbruch: Einstiegschance bei Macusani Yellowcake?

Arbeiter auf einem Uranabbaugebiet von Macusani

Arbeiter auf einem Uranabbaugebiet von Macusani

Nach einem ausgezeichneten Start in das neue Jahr, machte der Spotmarkt für Uran in der vergangenen Woche einen Schritt zurück. Laut der Experten von Ux Consulting fiel der Uranpreis um 3,50 USD pro Pfund auf jetzt 65,75 USD. Das ist der stärkste Rückgang im Verlauf einer Woche seit der Finanzkrise 2008. Aber das ist kein wirklicher Grund zur Sorge aber, meinen die Experten von TD Newcrest.

Nach Informationen des Branchendienstes TradeTech nämlich sein ein neuer Verkäufer am Markt aufgetreten, der 800.000 Pfund Uran anbiete. TD Newcrest geht davon aus, dass dieser Verkäufer aus China stammt. Die Chinesen aber wollen, dass Uran in China selbst verarbeitet wird, während das verkaufte Material wohl bei einem westlichen Verarbeiter „gestrandet“ war.

Statt aber dieses Urankonzentrat im Westen verarbeiten zu lassen, verkauften die Chinesen nach Ansicht von TD Newcrest, um sich stattdessen Material zu sichern, das nach China importiert und dort verarbeitet werden kann. Nach Ansicht der Analysten, ist China also nicht auf einmal negativ zum Uranmarkt eingestellt, es handle sich viel mehr „nur“ um eine Anpassung der Lagerbestände. Zudem scheine es, so TD Newcrest weiter, dass, sobald das chinesische Material vom Markt war, das Kaufinteresse auf dem neuen, niedrigeren Niveau zurückkehrte.

Am Spotmarkt für Uran ging es im laufenden Jahr bereits sehr geschäftig zu. Laut Ux war der Jahresbeginn 2011 der stärkste seit 2005. Bislang seien 53 Transaktionen mit einem Volumen von neun Millionen Pfund abgewickelt wurden.

Der starke Uranpreisrückgang der letzten Woche hat natürlich auch bei den börsennotierten Firmen des Sektors zu Kursrückgängen geführt. Auch unser Favorit Macusani Yellowcake (WKN A1CSGH) musste einige Federn lassen. Doch hat sich fundamental an der Situation des Unternehmens nichts geändert. Macusani hat unter anderem laut einer vorläufigen Wirtschaftlichkeitsstudie für das Explorationsgelände Colibri 2&3 Produktionskosten von unter 30 USD pro Pfund zu erwarten hat (Cashkosten von 21,65 USD/Pfund plus Abbau- und operative Kosten von 8,09 USD pro Pfund), sodass auch bei einem niedrigeren Uranpreis ein gute Marge zu erwarten ist.

Insofern, und da wir noch einiges an Potenzial für die Aktie sehen, könnte das aktuelle, konsolidierte Kursniveau für Investoren, die sich des Risikos bewusst sind, eine ausgezeichnete Einstiegschance darstellen.

Die hier angebotenen Artikel stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar, weder explizit noch implizit sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen und GOLDINVEST.de und seine Autoren schließen jede Haftung diesbezüglich aus. Die Artikel und Berichte dienen ausschließlich der Information der Leser und stellen keine wie immer geartete Handlungsaufforderung dar. Zwischen GOLDINVEST.de und den Lesern dieser Artikel entsteht keinerlei Vertrags- und/oder Beratungsverhältnis. Wir weisen darauf hin, dass Autoren und Mitarbeiter von GOLDINVEST.de Aktien der jeweils angesprochenen Unternehmen halten oder halten können und somit ein möglicher Interessenkonflikt besteht.

Werbeanzeigen

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Leitartikel

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s