Steigende Produktion, steigende Goldpreise: Agnico-Eagle Mines – Cashflow weit mehr als verdoppelt

Die Kittila Mine in Finnland von Agnico-Eagle Mines

Der Rohstoffkonzern Agnico-Eagle Mines hat in der Nacht zum Freitag die Zahlen für das erste Quartal 2011 vorgelegt. Das Unternehmen hat dabei insbesondere von den gestiegenen Preisen am Rohstoffmarkt profitiert.
Im ersten Quartal des laufenden Jahres hat der US-Konzern Agnico-Eagle Mines (WKN: 860325) einen Umsatz von 412,1 Millionen US-Dollar (USD) erwirtschaftet. Den Vorjahreswert von 237,6 Millionen USD hat man damit deutlich gesteigert. Auf operativer Basis meldet der Konzern einen Gewinnanstieg von 41,3 Millionen USD auf 77,4 Millionen USD. Unter dem Strich hat Agnico-Eagle Mines einen Überschuss von 45,3 Millionen USD erreicht, das entspricht 0,27 USD je Aktie. Im Vorjahreszeitraum war ein Profit von 22,3 Millionen USD bzw. 0,14 USD je Anteilsschein angefallen.

Eine massive Steigerung melden die US-Amerikaner beim Cashflow, der mit 171 Millionen USD beziffert wird. Diesen hat man gegenüber den knapp 75 Millionen USD aus dem Vorjahreszeitraum weit mehr als verdoppelt. Die Anstiege basieren zum einen auf einer erhöhten Produktion, zudem hat Agnico-Eagle Mines vom deutlich gestiegenen Unzen-Preis für das Edelmetall profitiert. Im ersten Quartal hat die Gesellschaft 252.362 Unzen Gold gefördert, lediglich 188.232 Unzen waren es im ersten Quartal des Jahres 2010. Dabei wurde die Produktion durch ein Feuer auf dem Meadowbank-Projekt und durch  problematischen Wetterverhältnisse belastet. Die Folgen sind deutlich erhöhte Förderkosten pro Unze, die im Vergleich der beiden Jahresauftaktquartale von 441 USD auf 531 USD gestiegen sind.

Agnico-Eagle rechnet mit einem klaren Produktionsanstieg im zweiten Halbjahr. CEO Sean Boyd rechnet damit, dass sich das Förderniveau um 20 Prozent erhöhen wird. Meadowbank arbeite bereits wieder mit voller Kapazität.

Zudem haben die Nordamerikaner neue Ergebnisse von Bohrungen auf dem Kittila-Projekt vorgestellt. 145 Millionen USD investiert der Konzern dort in Bohrungen mit einer Gesamttiefe von rund 400 Kilometern. Man sei mit den Arbeiten im Plan, die Ziele für das laufende Jahr zu erreichen. Agnico-Eagle Mines nennt hier eine Reserve von mehr als 22 Millionen Goldunzen als Zielmarke. Im ersten Quartal habe man die bekannten Mineralisierungen auf Kittila, Goldex und Meliadine deutlich erhöhen können, so das Unternehmen in einer Mitteilung.

Am deutschen Aktienmarkt reagiert das Papier mit Verlusten auf die Meldung. Im Handelsverlauf wird ein Tief bei 45,15 Euro verzeichnet, der Agnico-Aktienkurs kann sich anschließend aber wieder etwas erholen. Das liegt nicht zuletzt an einer charttechnischen Unterstützungszone, die sich zwischen 42,00 Euro und 44,30 Euro erstreckt. Ein Anstieg zurück über 47,25 Euro würde ein erstes positives charttechnisches Signal generieren. Im USD-Chart sieht die Lage etwas anders aus: Hier hat das Papier im gestrigen Handel versucht, den Widerstand bei 68,69 USD zu überwinden – vergeblich. Der Schlusskurs liegt bei 67,58 USD – nach einem Tageshoch bei 68,60 USD.

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