Quartalszahlen: U.S. Silver steigert den Gewinn deutlich

Silberbarren

Silberbarren

Das erste Quartal des Jahres 2011 hat die Gesellschaft mit deutlichen Zuwächsen beendet. Das gilt vor allem für die Gewinnentwicklung des Unternehmens, das Silber, Blei sowie Kupfer fördert.

Die schlechte Nachricht vorab: Ganz zufrieden dürfte man bei U.S. Silver (WKN: A0MMBT) mit dem Auftaktquartal des Jahres 2011 nicht sein. Die Produktion ist nicht so hoch wie erhofft ausgefallen, kommentiert Unternehmenschef Tom Parker am Freitag die vorgelegten Quartalszahlen. Mit Ausnahme von Kupfer sind alle anderen Produktionszahlen in den ersten drei Monaten des Jahres gefallen. Die Company, die im US-Bundesstaat Idaho Bergwerke betreibt, macht hierfür unter anderem Instandsetzungsarbeiten und niedrigere Erzgrade verantwortlich. Im Gesamtjahr will man dennoch das 2011er-Produktionsziel erreichen. Parker peilt 2,4 Millionen Unzen Silber an, die man im laufenden Jahr aus der Erde ans Tageslicht befördern will.

Allerdings fällt die Silberproduktion im ersten Quartal dieses Jahres von 635.161 Unzen auf 494.363 Unzen zurück. Rückläufig zeigt sich auch die Bleiförderung, die bei knapp 1,28 Millionen Pfund liegt nach knapp 1,47 Millionen Pfund im Vorjahresquartal. Dagegen steigt die Kupferförderung von 249.214 Pfund auf 259.401 Pfund an.

Dennoch hat U.S. Silver den Umsatz im ersten Quartal 2011 deutlich steigern können. Die Summe erhöht sich von 15,0 Millionen Kanadische Dollar (CAD) auf 19,1 Millionen CAD. Vor Steuern hat die Gesellschaft den Gewinn von 0,8 Millionen CAD auf 6,1 Millionen CAD gesteigert, unter dem Strich sind es 4,2 Millionen CAD nach 0,5 Millionen CAD im Vorjahresquartal. Der Cashflow hat sich auf 7,2 Millionen CAD etwas mehr als verdoppelt. Das seien Rekordzahlen, heißt es von Seiten des Unternehmens. Zum Gewinnanstieg beigetragen hat unter anderem auch ein deutlicher Rückgang bei den Umsatzkosten von 13,1 Millionen CAD auf 10,9 Millionen CAD. Zudem dürften die steigenden Metallpreise eine Rolle gespielt haben.

Zum Jahresauftakt „leidet“ das Unternehmen sogar noch unter einem „Stichtagsproblem“: Zwei Züge mit Erz sind erst wenige Tage nach dem Quartalsende bei der Schmelze angekommen. Somit können die Umsätze hieraus erst im laufenden Quartal vereinnahmt werden, während lediglich fünf der sieben im ersten Quartal gefüllten Erzzüge in der Umsatzrechnung berücksichtigt werden.

Die Aktie des Unternehmens ist auch unter charttechnischen Aspekten im Blickpunkt. Der Kurs ist an der kanadischen Börse in den vergangenen Wochen von der Topzone bei 0,83 CAD in die Unterstützungszone oberhalb von 0,44 CAD zurück gefallen. Das Papier verzeichnet in den vergangenen Tagen aber eine Stabilisierung, ohne dass es bisher zu einer Trendwende gekommen ist. Diese würde die Aktie vollziehen, wenn das Hindernis um 0,50 CAD überwunden wird. Charttechnisch sähe sich die Aktie in diesem Fall wohl um 0,57/0,58 CAD und bei 0,63 CAD mit den nächsten Hindernissen konfrontiert.

 


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