Nach guten Bohrergebnissen: GMP Securities sieht signifikantes Reservenwachstum bei Rio Alto als ausgemachte Sache an

Rio Alto Mining - Verarbeitungsanlage des La Arena Projektes

Rio Alto Mining - Verarbeitungsanlage des La Arena Projektes

Die Experten von GMP Securities betrachten die jüngsten Bohrergebnisse vom La Arena-Projekt des kanadischen Goldproduzenten Rio Alto (WKN A0QYAX) als ausgemachte Sache an. Das Unternehmen hatte am gestrigen Mittwoch aktuelle Bohrergebnisse vorgelegt.

Rio Alto habe nun ein 50 Bohrlöcher umfassendes Bohrprogramm auf La Arena abgeschlossen, so die Experten und nun die Ergebnisse der letzten 18 Bohrungen vorgelegt – von denen 15 Gehalte über dem Cut-off der Tagebaugrube erbracht hätten.

Das beste Ergebnis seien 1,06 Gramm Gold pro Tonne in einem Abschnitt von 238 Metern gewesen. Zudem sei die Bohrung in Vererzung rund 50 Meter unter der Grubenabgrenzung am südöstlichen Ende der Grube geendet. Ein weiteres erwähnenswertes Bohrloch habe über 210 Meter 0,62 Gramm Gold pro Tonne erbracht.

Als weiteres herausragendes Ergebnisse betrachten die Analysten eine Bohrung, die über einen Abschnitt von 104 Metern 1,72 Gramm Gold pro Tonne aufwies. Diese Bohrung sei fast 300 meter unter dem Punkt, an dem es die Grubenabgrenzung durchbrach in Vererzung geendet.

Dies seien die abschließenden Ergebnisse des diesjährigen Explorationsbohrprogramms gewesen und das Unternehmen prüfe nun die Daten, um die Ressourcenschätzung für die Calaorco-Grube zu aktualisieren. GMP weist zudem darauf hin, dass der durchschnittliche Gehalt der jetzt veröffentlichten Bohrabschnitte etwas über 40% höher liege als die Gehalte der Reserven der Grube. Man glaubt deshalb, dass eine erhebliche Chance besteht, dass der Goldgehalt der Reserven bislang zu niedrig eingeschätzt wurde. Man wolle Anleger daran erinnern, dass dies auch dem weltgrößten Goldproduzenten Barrick auf seinem Projekt Lagunas Norte, das in der gleichen Region liegt, passiert sei.

Mit dem Abschluss der Bohrungen in der Calaorco-Grube werde sich das Unternhemen nun auf Bohrungen auf dem neuen Ziel Astrig und auf Bohrungen auf der sulfidischen Kupfer- und Goldzone auf La Arena konzentrieren. Testbohrungen auf Astrid sollen schon im August folgen, nachdem Rio Alto weitere Untersuchungen dieser Zone abgeschlossen hat.

Die Bohrungen auf der Kupfer- und Goldzone hätten hingegen bereits begonnen – geplant seien 32 Kilometer Bohrläng verteilt auf 55 Bohrlöcher. Damit wolle Rio Alto die Ressource aus der Kategorie geschlussfolgert in die Kategorien gemessen und angezeigt überführen und möglicherweise die Gesamtgröße der Lagerstätte erhöhen. Die Analysten von GMP glauben, dass hier erhebliches Potenzial zur Ausweitung des Vorkommens besteht.

Insgesamt schätzt GMP Securities die aktuellen Neuigkeiten als positiv ein. Wie die bisherigen Bohrergebnisse hätten die neuesten Daten gezeigt, dass sich wirtschaftlich abbaubare Vererzung deutlich über die aktuellen Reserven hinaus besteht. Man sehe es als ausgemachte Sache an, dass die Reserve erheblich wachsen dürfte. Man betone zudem erneut, dass die gemeldeten Gehalte im Durchschnitt deutlich über den bislang veröffentlichten Gehalten der Reserven liegen würden – was man als weitere mögliche Quelle für eine Erhöhung der Reserven und Ressourcen sehe. Rio Alto werde im vierten Quartal eine aktualisierte Schätzung vorlegen.

Zwar sei die Astrid-Zone in einer frühen Entwicklungsphase, doch würden die geologischen Voraussetzungen denen der Hauptlagerstätte Calaorco stark ähneln. Die Ausdehnung an der Oberfläche – 500 mal 200 Meter – deuten auf erhebliches potenzial zur Erhöhung der Ressourcen hin, sollten die Gehalte denen der anderen Zonen gleichen.

Nach Ansicht von GMP Securities aber berge die sulfidische Kupfer- und Goldzone auf La Arena den größten Teil des Wertes des Projekts. Man erwarte, dass dies auch dem Markt klarer werde, je weiter Rio Alto mit der Entwicklung dieses Porphyrsystems voranschreite.

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