Exploration muss verstärkt werden: Der Uransektor braucht mehr Investitionen

Uranliegenschaft von Macusani Yellowcake in Peru, Foto: Macusani Yellowcake

Uranliegenschaft von Macusani Yellowcake in Peru, Foto: Macusani Yellowcake

John Borshoff, CEO des Uranproduzenten Paladin Energy (WKN 890889) ist der Meinung, dass der Uransektor verstärkte Investitionen benötigt, da das Verhältnis von Angebot zu Nachfrage sich verschlechtern werde. Es müssten neue Lagerstätten aufgespürt werden, da davon die Zukunft der Branche abhänge. Das bedeutet höhere Aufwendungen für die Exploration, so Bohrshoff auf der Africa Downunder-Konferenz in Perth.

Die meisten Uranlagerstätten, die derzeit zur Entwicklung anstünden, seien nämlich nur Ersatz für verbrauchte Ressourcen statt zusätzliches Material zu liefern, so der Paladin-CEO weiter.

Trotz der Auswirkungen der Nuklearkatastrophe in Japan bleibt Paladin für die Aussichten der Uranbranche positiv gestimmt. Uran leide immer noch unter dem Einfluss der Tragödie in Japan, so Borshoff. Der Angebotssektor und die Atombranche hätten unter diesem Ereignis zu leiden. Das sehe oberflächlich betrachtet immer noch negatig aus. Doch nun, fast sechs Monate später, werde immer deutlicher, dass der Ausblick für Uran und die Branche gut sei und auch in Zukunft bleiben werde.

Borshoff sagte auch, dass der GAU im Atomkraftwerk Fukushima die Bedeutung höherer Sicherheit im Nuklearbereich verdeutlicht habe. Die Anlagen müssten auch für extreme Bedingungen sicher gemacht werden. Als Reaktion auf Fukushima hätten viele Länder weltweit ihre Reaktoren Stresstests unterzogen, um die Sicherheitsmaßnahmen zu bewerten.

Abgesehen von Deutschland, der Schweiz und Italien hätten aber alle bestehenden und aufstrebenden Nuklearwirtschaften ihr Bekenntnis zur Atomenergie bekräftigt. Das bedeute, dass das unglaubliche Wachstum wieder aufleben werde und nur ein geringer Rückgang der Nachfrage auf Grund der Ereignisse in Japan zu erwarten sei.

Borshoff fügte hinzu, dass die Uranbranche bereits begonnen habe, die japanische Tragödie hinter sich zu lassen. Als Beleg dafürt führte er die jüngsten Fusions- und Akquisitionsaktivitäten des Sektors und insbesondere das 520 Mio. Dollar schwere Gebot des Branchenführers Cameco für Hathor Exploration an.

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