Konzentration muss auf operativem Geschäft liegen: Lake Shore Gold präsentiert positive Bohrergebnisse von der Gold-Liegenschaft Thorne

Minencamp der Lake Shore Gold Corp.

Minencamp der Lake Shore Gold Corp.

Junior-Goldproduzent Lake Shore Gold (WKN 165110) meldet positive Bohrergebnisse von seiner Thorne-Liegenschaft. Die Resultate stammen aus einem 19.000 Meter umfassenden Bohrprogramm von 45 Bohrlöchern.

Wie Lake Shore erklärte sei man über die bestehende Ressource hinaus auf hochgradiges Gold gestoßen. Man habe die bisherigen Vorkommen um bis zu 450 Meter in die Tiefe und um 300 Meter in östlicher Streichrichtung erweitert. Einige der neuen Goldfunde stoßen in bislang nicht erreichte Tiefen vor, sodass sich die Goldvererzung nun bis in eine Tiefe von 840 Metern unter der Oberfläche erstreckt.
  
Das bedeutet für Thorne, rund drei Kilometer südlich von Lake Shores Hauptprojekt Tunder Creek gelegen, eine wahrscheinliche Aussweitung der Ressourcen, wobei nicht klar ist, wie hoch diese ausfallen wird. Tony Makuch, Lake Shores CEO, jedenfalls ist der Ansicht, dass auf Grund der neuen Bohrergebnisse exzellentes Potenzial besteht neue Tagebau- und Untertageressourcen nachzuweisen. Bislang weist Thorne geschlussfolgerte Ressourcen von 4 Mio. Tonnen bei einem durchschnittlichen Goldgehalt von 3 Gramm pro Tonne auf.

Auch die Analysten von Haywood Securities sind der Ansicht, dass die Analyseergebnisse der Thorne-Bohrungen insgesamt als positiv zu erachten sind. Siw würden die Ressource um mindestens 200 Meter nach Osten und rund 450 Meter in die Tiefe erweitern.

Die Höhepunkte der jüngsten Bohrergebnisse waren Funde von mehr als 100 Gramm Gold pro Tonne, wobei der höchste aufgefundene Goldgehalt bei 254 Gramm Gold pro Tonne über 1,6 Meter lag. Ansonsten aber wurden moderatere Gehalte von 2 bis 10 Gramm Gold pro Tonne nachgewiesen, die in Abschnitten von 1 bis 20 Meter Länge gefunden wurden.

Die Aktie reagierte positiv auf die neuesten Resultate. Zu Handelsende notierte die Lake Shore-Aktie 2,2% höher bei 2,29 CAD. Allerdings liegt der Kurs damit immer noch sehr deutlich unter der Handelsspanne der letzten Zeit. Einen großen Teil dieses und des vergangenen Jahres hatte das Papier deutlich über der Marke von 3 CAD gelegen. Produktionsprobleme in den vergangenen zwei Quartalen mit Nettoverlusten auf Grund niedrigerer als geplant ausgefallener Goldgehalte beim Abbau haben der Aktie aber ohne Zweifel einiges von ihrem Glanz genommen.

Haywood Securities ist jedenfalls der Ansicht, dass Bohrergebnisse allein nicht genug sein werden, um die Lake Shore-Aktie im alten Glanz erstrahlen zu lassen. Das könne nur eine solide Performance bei Abbau und Produktion in den kommenden Quartalen vollbringen, hieß es in einem Bericht der Experten. Um das Vertrauen der Anleger zurückzugewinnen müsse Lake Shore sich für den Rest des Jahres und für 2012 auf das operative Geschäftkonzentrieren. Da die niedrigeren Gehalte bei der Verarbeitung zu höheren Cashkosten geführt haben, müsse der Fokus des Unternehmens im zweiten Halbjahr 2011 darauf liegen, die Mühle mit besseren Gehalten zu füttern, um die Produktionsziele zu erreichen und die Cashkosten wieder zu senken, so Haywood.

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