Zukauf in Australien: Deutsche Rohstoff setzt stärker auf das Hightech-Material Wolfram

Auf dem Weg zum Wolfram Camp der Deutschen Rohstoff AG in Australien

Auf dem Weg zum Wolfram Camp der Deutschen Rohstoff AG in Australien

Das Heidelberger Unternehmen expandiert weiter und baut sein Projektportfolio im Bereich der Hightech-Rohstoffe aus. Ein Zukauf in Australien bringt nicht nur Chancen auf zusätzliche Umsätze und Gewinne, sondern zusätzlich mögliche Synergieeffekte mit dem Projekt Wolfram Camp.

Zuletzt hat die Entry-Standard-notierte Deutsche Rohstoff (WKN: A0XYG7) bundesweit Schlagzeilen mit einem Zinn-Projekt im Erzgebirge gemacht. Dort hat man mit Bohrarbeiten begonnen, um alte Vorkommen aus DDR-Zeiten zu verifizieren. Doch nicht nur im Inland baut der Konzern seine Aktivitäten rasant aus. Eines der Schwerpunktländer der Heidelberger bleibt Australien, eines der Top-Bergbauländer weltweit – in „down under“ hat man zu Beginn dieses Jahres mit der Förderung von Rohstoffen begonnen.

Dort ist man bereits in einem Wolfram-Projekt engagiert und erweitert diese Aktivitäten nun. Zum einen übernimmt man die restlichen 15 Prozent der Aktien an der Wolfram Camp Mine, an der man bisher „nur“ mit 85 Prozent beteiligt war. Zudem steigt man mit 100 Prozent bei einer Lagerstätte ein, die nur rund 25 Kilometer in südlicher Richtung entfernt von Wolfram Camp liegt: Bamford Hill.

Die Anteile an dieser Lagerstätte sowie die restlichen Anteile von Wolfram Camp erwirbt man über den Kauf sämtlicher Firmenanteile von Tropical Metals Pty Ltd. Der Kaufpreis von insgesamt einer Million Australischer Dollar (AUD) besteht aus zwei Teilen, wie die Deutsche Rohstoff am Montag mitteilt. Zum einen werden 0,5 Millionen AUD in bar geleistet. Für die zweite halbe Million AUD erhalten die Verkäufer Aktien der Deutsche Rohstoff im entsprechenden Gegenwert. Dies soll zum 1. Januar 2012 passieren. Diese Anteilsscheine sind mit einem Verkaufsverbot belegt, das bis zum 30. Juni 2012 andauert, so das im Entry Standard notierte Unternehmen.

Mit dem Zukauf sichert man sich nicht nur ein zusätzliches Wolfram-Projekt, sondern auch die Chancen auf umfangreiche Synergien mit Wolfram Camp, wo man jetzt allein das Sagen hat. „Diese Akquisition gibt uns erhebliches Erweiterungspotenzial für die künftige Wolframproduktion und sichert uns zudem volle Handlungsfreiheit beim Betrieb der Wolfram Camp Mine“, kommentiert Konzernchef Titus Gebel den Zukauf.

Die Chancen vor Ort scheinen gut. „Nord-Queensland war einmal der größte Wolframproduzent der Welt und wir beabsichtigen, in der Region wieder eine signifikante Wolframproduktion aufzubauen“, so Gebel. Der Preistrend bei dem Rohstoff, der für seinen hohen Schmelzpunkt sowie die hohe Dichte bekannt ist und unter anderem in vielen Bereichen der Metallindustrie zum Einsatz kommt, zeigt nach oben. Zuletzt gab es deutliche Preissteigerungen und Experten gehen davon aus, dass sich der Wolframkurs langfristig weiter nach oben entwickeln wird. Politiker sehen in Wolfram einen strategisch wichtigen Rohstoff, während der Weltmarkt zurzeit vor allem von chinesischen Bergwerken bedient wird – eine Marktlage, die stark an die Seltenen Erden erinnert.

 

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