Es war abzusehen: Gewinn des Molybdänproduzenten Thompson Creek Metals bricht im ersten Quartal dramatisch ein

Eine von zwei Molybdän-Minen der Thompson Creek Metals

Eine von zwei Molybdän-Minen der Thompson Creek Metals

Steigende Entwicklungs- und Betriebskosten haben den Gewinn des Molybdänproduzenten Thompson Creek Metals (WKN A0MR6Q) im ersten Quartal 2012 fast ausgelöscht.

Wie das kanadische Unternehmen meldet, lag der Nettogewinn der ersten drei Monate des laufenden Jahres bei gerade einmal 1,1 Mio. Dollar oder 1 Cent pro Aktie. Im gleichen Quartal 2011 war noch ein Plus von 128,9 Mio. Dollar bzw. 73 Cent pro Aktie zustande gekommen. Darin war allerdings ein einmaliger Gewinn aus Warrants von 66 Mio. Dollar oder 37 Cent pro Aktie enthalten.

Auch der Umsatz des ersten Quartals brach ein, fiel um 45% auf 113,6 Mio. Dollar, während die operativen Kosten um 5% auf 102,4 Mio. Dollar stiegen. Thompson Creek hatte bereits im vergangenen Monat gewarnt, dass die Kosten der Inbetriebnahme und der Kommissionierung der Mühle auf der Endako-Mine in British Columbia zu einem Verlust führen würden.

Auf der Produktionsseite geht Thompson Creek aber davon aus, die eigenen Prognosen für das Gesamtjahr erfüllen zu können. Die stehen bei 26 bis 28 Mio. Pfund Molybdän.


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