Erfolg im Erzgebirge: Deutsche Rohstoff AG bestätigt historische Zinnvorkommen

Von November 2011 bis April 2012 hatte die Tin International, die sich zu 61% im Besitz der Heidelberger Deutsche Rohstoff AG (WKN A0XYG7) befindet, acht Bohrungen auf ihren Zinnprojekten Gottesberg und Geyer im Erzgebirge unternommen, um alte Schätzungen noch aus DDR-Zeit zu bestätigen. Und das ist gelungen: Die zwei der zusammen weltweit größten Zinnvorkommen entsprechen jetzt dem australischen JORC-Standard.

Wie ein unabhängiger Gutachter attestiert, liegt der Metallinhalt von Gottesberg bei 115.000 Tonnen Zinn mit einem Durchschnittsgehalt von 0,27% Zinn und von Geyer bei 44.000 Tonnen mit 0,37% Zinn. (Der Zinnpreis liegt derzeit bei rund 20.000 US-Dollar pro Tonne.)

Damit stimmt die neue Schätzung für Gottesberg nahezu mit der historischen Kalkulation von 121.000 Tonnen Zinn bei einem Durchschnittsgehalt von 0,26% überein. Diese Ressourcen stufte der Gutachter in die Kategorie „geschlussfolgert“ ein. Allerdings läuft bereits die Modellierung weiterer Untertagebohrungen aus der, mit deren Hilfe Teile der Gottesberg-Ressource ebenfalls in die höhere Zuversichtskategorie „angezeigt“ überführt werden könnten.

Für Geyer liegt die neue Schätzung niedriger als die historische, die sich auf 61.000 Tonnen Zinn bei 0,44% Durchschnittsgehalt belief. Das liegt aber zum Teil daran, dass die neue Kalkulation die Ressource in die Kategorie „angezeigt“ einstuft, was höhere Anforderungen an die Bohrergebnisse bedeutet. Die historische Schätzung hatte das Vorkommen nach DDR-Standard als „C2“ bewertet, was der niedrigeren Kategorie „geschlussfolgert“ entspricht und damit einen geringeren Grad der Gewissheit bedeutete.

Dr. Thomas Gutschlag, Vorstand der Deutsche Rohstoff AG, zeigt sich sehr zufrieden mit den Resultaten der Bestätigungsbohrungen. Man werde jetzt mit Hochdruck daran arbeiten, die Machbarkeit der beiden Vorkommen zu untersuchen und die Entwicklung weiter voran zu bringen. Er stellte mögliche weitere Bohrungen noch 2012 in Aussicht.

Verantwortlich für Gottesberg und Geyer wird in Zukunft der Australier Kerry Heywood sein, der zum CEO der Tin International ernannt wurde. Kerry Heywood ist ein Bergbauingenieur mit über 30 Jahren Erfahrung. Er arbeitete in früheren Tätigkeiten in der Exploration, Evaluierung, Entwicklung, Finanzierung und im Betrieb von Minen in verschiedenen Ländern, unter anderem Australien, Russland, Deutschland, Chile und Südafrika. Darüber hinaus bringt er umfangreiche Erfahrungen in der Führung von börsennotierten Gesellschaften mit.

Die Deutsche Rohstoff AG will Tin International noch in diesem Jahr in Australien an die Börse bringen, um die weitere Finanzierung der Entwicklung von Gottesberg und Geyer sicherzustellen.

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