Schwäche des US-Dollars erwartet: HSBC hebt Goldpreisziele für 2013 und 2014 an

Guss eines Goldbarrens

Guss eines Goldbarrens

Die Analysten der HSBC erwarten, dass sich die Rallye des Goldpreises bis in das kommende Jahr fortsetzen wird. Unterstützung solle nach Ansicht der Experten von einer soliden Investmentnachfrage und den hohen Rohstoffpreisen kommen.

Zwar senkte die HSBC die Prognose für den Durchschnittsgoldpreis des laufenden Jahres angesichts der schwächeren Preise Anfang des Jahres auf 1.700 USD pro Unze, doch gehen die Analysten für 2013 und 2014 nun von 1.850 bzw. 1.775 USD pro Unze im Durchschnitt aus. 2013 rechnet man mit einer Handelsspanne des Goldpreises von 1.550 bis 2.000 USD pro Unze.

Auf Grund der Stimulusmaßnahmen der Notenbanken erwarte man, dass der Goldpreis im kommenden Jahr auf bis zu 2.000 USD pro Unze steigen werde, so die HSBC, doch sei angesichts der schwächeren physischen Nachfrage nicht davon auszugehen, dass der Goldpreis diese Marke auch durchbrechen werde.

Nach unten sehen die Experten die Market von 1.550 USD für 2013 als gut abgesichert an. Sollte diese dennoch durchbrochen werden, sollten die niedrigen Preise die physische Nachfrage wieder anziehen lassen. Auch die Aussicht auf eine geringere Produktion angesichts solch niedriger Preise, sollte dann wieder zu Käufen führen, glauben die Analysten. Ein starker Boden ist deshalb ihrer Ansicht nach bei 1.450 USD gezogen.

Die HSBC bezeichnet in ihrer Analyse die indische Goldnachfrage dieses Jahres als besonders enttäuschend. Die schwache Rupie habe den Goldpreis auf dem Subkontinent auf Rekordniveau getrieben. Die Goldnachfrage aus China sei zwar dieses Jahr gestiegen, führen die Experten weiter aus, habe sich aber jüngst abgeschwächt.

Dennoch erwartet die HSBC für das kommende Jahr eine „glitzernde Zukunft“ für Gold. Zwar sei die erste Welle der Goldkäufe nach der Ankündigung von QE3 bereits vorüber, doch glaube man, dass die Entscheidung der US-Notenbank, ihre Maßnahmen erst einzustellen, wenn sich der US-Arbeitsmarkt merklich bessere, den Goldpreis auch 2013 noch stützen sollte.

Zudem, so die Analysten weiter, sollte der Goldpreis davon profitieren, dass die Finanzmärkte sich in Zukunft weniger stark auf die Probleme der Eurozone sondern vielmehr auf die ganz ähnliche Verschuldungsproblematik der USA konzentrieren dürften. Der vielleicht wichtigste Faktor, der zu der bullishen Prognose für 2013 führe, so die HSBC, sei, dass man damit rechne, dass der US-Dollar schwächeln werde – unter anderem auf Grund von QE3 und der Finanzprobleme der USA.

Die Experten der HSBC sagen zudem voraus, dass die Goldnachfrage von Seiten der Zentralbanken weiterhin solide sein wird. Sie gehen davon aus, dass die Notenbanker dieses Jahr insgesamt zusätzliche 450 Tonnen Gold kaufen werden. 2013 sollten es dann 425 Tonnen sein, wobei der größte Teil auf Käufe von Notenbanken aus den so genannten Emerging Markets stammen soll.


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