Chartcheck: Der Goldpreis konsolidiert seine vorherige Kursrallye

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Die derzeitigen Kursverluste bei der Feinunze Gold haben nicht die Wucht, um den übergeordneten Aufwärtstrend zu brechen. Sie sind mehr eine Reaktion auf vorherige deutliche Preiszuwächse.

Der Goldpreis befindet sich nach wie vor in einer charttechnischen Konsolidierung. Die Entwicklung ist allerdings nicht überraschend, nachdem die Feinunze des Edelmetalls in den vergangenen Wochen seit Mitte Mai in der Spitze mehr als 17 Prozent an Wert gewinnen konnte. Der Großteil der Aufwärtsbewegung ist zwischen Mitte August (1.590 Dollar) und Anfang Oktober angefallen – eine ausführlichere technische Beruhigung der Lage ist da durchaus normal. Hinzu kommt, dass der Goldpreis am Widerstand unterhalb von 1.803 Dollar erst einmal nach unten abgeprallt ist.

Für die intakte langfristige Aufwärtsbewegung des Goldpreises ist diese jüngste Korrektur indes nur eine Zwischenepisode. Der Goldpreis hat einen nach wie vor aktiven langfristigen Aufwärtstrend und der ist weit davon entfernt, unterschritten zu werden. Dafür zeigen sich diverse charttechnische Unterstützungen. Der Bereich oberhalb von 1.714 Dollar wurde am heutigen Vormittag leicht unterschritten, knapp darunter aber liegt um 1.697/1.704 Dollar bereits die nächste Haltezone, die der Goldpreis bisher noch nicht ins Visier genommen hat. Ein Test der 1.700er-Marke scheint aber durchaus möglich, solange der Goldpreis keinen Sprung über den Bereich um 1.724/1.736 Dollar schafft.

Kurzfristig könnte die Konsolidierung also noch andauern. Von einer wirklichen Trendwende nach unten dagegen ist beim Goldpreis bisher nichts zu sehen.

Hinweis: Die hier angebotenen Artikel stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar, weder explizit noch implizit sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Die GOLDINVEST Media GmbH und ihre Autoren schließen jede Haftung diesbezüglich aus. Die Artikel und Berichtedienen ausschließlich der Information der Leser und stellen keine wie immer geartete Handlungsaufforderung dar. Zwischen der GOLDINVEST MediaGmbH und den Lesern dieser Artikel entsteht keinerlei Vertrags- und/oder Beratungsverhältnis, da sich unsere Artikel lediglich auf das jeweiligeUnternehmen, nicht aber auf die Anlageentscheidung, beziehen. Wir weisen darauf hin, dass Partner, Autoren und Mitarbeiter der GOLDINVEST Media GmbH Aktien der jeweils angesprochenen Unternehmen halten oder halten können und somit ein möglicher Interessenkonflikt besteht. Wir können nicht ausschließen, dass andere Börsenbriefe, Medien oder Research-Firmen die von uns empfohlenen Werte im gleichen Zeitraum besprechen. Daher kann es in diesem Zeitraum zur symmetrischen Informations- und Meinungsgenerierung kommen.

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