Cashkosten steigen auf über 1.000 Dollar: OceanaGold mit Quartalsverlust

Das Gold-Kupferprojekt Didipio der OceanaGold auf den Philippinen, Foto: OceanaGold

Das Gold-Kupferprojekt Didipio der OceanaGold auf den Philippinen, Foto: OceanaGold

OceanaGold (WKN A0MVLD), das Unternehmen betreibt die größte Goldmine Neuseelands, hat im dritten Quartal einen Verlust von 400.000 Dollar gemacht. Im Vorjahresquartal wurde noch ein Gewinn von 700.000 Dollar erwirtschaftet. Als Begründung führte das Unternehmen die gestiegene Kosten und den starken Neuseelanddollar an.

Wie das Unternehmen weiter mitteilte, stiegen die Cashkosten des Quartals auf 1.081 USD auf Grund einer Verringerung der Lagerbestände und des gestiegenen Neuseelanddollars. Dies wurde zum Teil durch den gestiegenen Goldabsatz und niedrigere Elektrizitätskosten ausgeglichen.

Oceana hatte die Produktionsprognose für 2012 von 230.000 bis 250.000 Unzen Gold auf 225.000 bis 230.000 Unzen gesenkt. Die Cashkosten sollen hingegen steigen und zwar von 900 bis 980 auf 1.000 bis 1.050 Dollar pro Unze. OceanaGold erklärte, man rechne nun mit einer Produktion von 228.650 Unzen Gold von den Minen in Neuseeland bei Cashkosten von 1.023 Dollar pro Unze.

Den Umsatz des Quartals gab das Unternehmen mit 91,2 Mio. Dollar an, was einen Anstieg von 5,1% im Vergleich zum zweiten Quartal bedeute. Man habe mehr Unzen Gold verkauft und zudem den durchschnittlichen Verkaufspreis auf 1.665 Dollar pro Unze gesteigert. Der Goldabsatz des dritten Quartals lag laut Oceana bei 54.750 Unzen nach 53.756 Unzen im zweiten Quartal.

Die Goldproduktion bezifferte OceanaGold mit 49.514 Unzen, was einen deutlichen Rückgang gegenüber den 55.709 Unzen des vorangegangenen Quartals bedeutet. Das war darauf zurückzuführen, dass das Unternehmen sowohl auf der Macraes- als auch auf der Reefton-Mine weniger Erz abbaute. Der Ausstoß der Untertagemine Frasers hingegen verbesserte sich angesichts höherer Gehalte.

Wie OceanaGold weiter ausführt, hat man erhebliche Fortschritte bei der Entwicklung des Didipio-Projekts auf den Philippinen gemacht. Der Bau nähere sich seinem Ende und die Kommissionierungsaktivitäten seien bereits aufgenommen worden. Die Mühle soll nun im November in Betrieb gehen.

Bis zum Jahresende will OceanaGold sich nun darauf konzentrieren, Didipio voranzubringen und die Goldproduktion auf den Minen in Neuseeland zu steigern.


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