Sommerprogramm: South American Silver startet neue Bohrrunde

Bohrungen auf einem Projekt von South American Silver

Bohrungen auf einem Projekt von South American Silver

Ein neues Bohrprogramm soll für neue Erkenntnisse sorgen. Diese werden jedoch noch etwas auf sich warten lasen.

Für den gerade eisgekühlten Westeuropäer klingt es paradox. In anderen Regionen der Erde startet der Sommer. Die Südhalbkugel begrüßt die warme Jahreszeit. Vor allem Bergbaugesellschaften starten mit dem Beginn der neuen Jahreszeiten weitgehende Aktivitäten. Im Winter sind die Liegenschaften oft schwer erreichbar, sie sind von Schnee und Frost gezeichnet, man kann kaum auf ihnen arbeiten. Ganz anders die Situation im Sommer, dann können die Explorationsarbeiten auf Hochtouren anlaufen.

Genau dies geschieht derzeit bei South American Silver (WKN: A0MLL6). Die Gesellschaft exploriert die Liegenschaft von Escalones, die rund 100 Kilometer südöstlich der chilenischen Hauptstadt Santiago liegt. Die weltweit größte Kupfermine, bei der der Rohstoff unter Tage abgebaut wird, El Teniente, liegt nur 35 Kilometer entfernt.

South American Silver hat auf Escalones schon eine Vielzahl von Arbeiten durchgeführt. Resultat ist eine nach NI 43-101 kompatible Studie. Diese besagt, dass es dort eine geschlussfolgerte (inferred) Ressource von 420 Millionen Tonnen an mineralisiertem Gestein gibt. Dieses soll 3,8 Milliarden Pfund Kupfer enthalten. Zudem befinden sich darin 56,9 Millionen Pfund Molybdän, 610.000 Unzen Gold und 16,8 Millionen Unzen Silber.

Diese Zahlen sollen jedoch weiter erhöht werden. Daher startet das Unternehmen ein neues Bohrprogramm. Am 5. Dezember wurde die erste Bohrung begonnen. Insgesamt will man in der laufenden Saison mehr als 10.000 Meter bohren. Wie lange die Arbeiten fortgeführt werden können, hängt vom Wetter ab. Angestrebt werden Arbeiten bis März oder April 2013. Mitte 2013 hofft man dann auf ein Update der aktuellen Studie. Die Bohrungen sollen jedoch nicht nur Lücken in bereits bekannten Arealen schließen und dort die Schätzungen in die Höhe bringen. Man will auch eine große magnetische Anomalie erkunden, die 2011 entdeckt wurde. Vielleicht ergeben sich daraus noch weitere Erkenntnisse. Vorstandschef Phillip Brodie-Hall hofft, dass die Anomalie künftig auch in das Modell mit einbezogen werden kann.

Weitere Erkenntnisse kommen zudem aus Ontario. In einem dortigen Speziallabor hat es metallurgische Tests von bereits erbohrtem Material aus Escalones gegeben. Bisher haben die Arbeiten eine Kupferausbeutung von 77 Prozent gegeben, wenn man die Standardtests nutzt. Die Erzaufbereitung per Flotation ergibt eine Kupferkonzentration von 25 Prozent bis 34 Prozent. Weitere Untersuchungen laufen, auch von hier stehen somit bald zusätzliche Neuigkeiten an.

 

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