Deutsche Rohstoff AG: Tekton Energy nimmt Horizontalbohrungen im Ölfeld Wattenberg auf

Bohrarbeiten auf dem Wrigley-Projekt der Deutsche Rohstoff AG in den North West Territories in Kanada

Bohrarbeiten  der Deutsche Rohstoff AG

Tekton Energy, die US-amerikanische Öltochter der Deutsche Rohstoff AG (WKN A0XYG7) entwickelt sich immer mehr zum besten Pferd im Stall bzw. Portfolio der Heidelberger. Erst vor kurzem hatte Tekton eine Kooperation mit dem Ölmulti Anadarko Petroleum (WKN 871766) abgeschlossen und meldet nun nicht nur den Beginn der angekündigten Horizontalbohrungen, sondern auch eine weitere Zusammenarbeit.

Schon an diesem Wochenende wird Tekton also das Horizontalbohrprogramm auf dem Projektgebiet in der Nähe von Windsor im US-Bundesstaat Colorado aufnehmen. Dabei sollen zunächst zwei dieser Bohrungen mit einer Länge von jeweils 1.250 Metern vom bereits vorhandenen Bohrplatz Rancho im südlichen Teil des Areals durchgeführt werden.

Tekton geht davon aus, dass jede Bohrung ungefähr 14 Tage bis zur Vollendung benötigt, sodass mit Abschluss der ersten beiden Bohrungen Ende März zu rechnen ist. Im April sollen sie dann fertig gestellt und Anfang Mai die Produktion aufgenommen werden. Dann wird man den ersten Produktionsmonat abwarten um in der Folge eine Reservenkalkulation erstellen zu lassen, die als Grundlage für die Finanzierung weitere Bohrungen dienen soll.

Finanziert werden diese ersten beiden Horizontalbohrungen zum großen Teil von der Deutsche Rohstoff AG, zum einen durch eine Kapitalerhöhung und zum anderen über ein Wandeldarlehen, das Tekton nutzen kann. Damit erhöht sich die Beteiligung der Heidelberger Gesellschaft an Tekton von jetzt 63 auf dann 66 und später 68%. Wird das Wandeldarlehen in Anteile umgewandelt werden, steigt der Anteil der DRAG sogar auf mehr als 70%.

Jerry Sommer, CEO von Tekton Energy, ist zuversichtlich, was den Erfolg der Horizontalbohrungen auf dem Wattenbergfeld angeht. Da man sehr gründliche geologische und technische Analysen durchgeführt habe, erwarte man „erfreuliche wirtschaftliche Ergebnisse aus beiden Bohrungen“, so Sommer.

Horizontal- erbringen im Vergleich zu Vertikalbohrungen in der Regel deutlich höhere Förderraten und verfügen im Wattenbergfeld Angaben der beiden dort tätigen großen Produzenten Anadarko und Noble Energy (WKN 860720) zufolge durchschnittlich über förderbare Vorkommen von 325.000 bis 350.000 Barrel Öläquivalent (BOE) pro Bohrung. Grund zum Optimismus bietet auch eine jüngst von Anadarko veröffentlichte Meldung, der zufolge Horizontalbohrungen auf dem Wattenbergfeld bislang außerordentlich vorteilhafte wirtschaftliche Resultate erbracht und bei derzeitigen Ölpreisen Renditen von über 100% ermöglicht hätten.

Mit den beiden jetzt gemeldeten Bohrungen beginnt Tekton damit, seinen Entwicklungsplan umzusetzen, der das volle Potenzial des Projektgebiets von aktuell rund 9,3 Quadratkilometern heben soll. Geplant sind dafür insgesamt 80 Bohrungen. Da aber im Durchschnitt ca. 25% jeder Bohrung auf angrenzende Parteien entfallen, die sich entsprechend auch an den Kosten beteiligen, wird Tekton nach Abschluss des Programms umgerechnet 100% an ungefähr 60 Bohrungen halten. Von den geplanten genehmigt.

Darüber hinaus ist Tekton eine weitere Kooperation mit dem Junior Extraction Oil & Gas aus Denver eingegangen. Extraction hält das Recht an Gebieten in der Nähe des Projektgebiets von Tekton im nordwestlichen Teil des Wattenbergfeldes. Die getroffene Vereinbarung sieht vor, dass Extraction im Gegenzug für die Übernahme von 12,5% der Kosten mit 5% an den beiden ersten Horizontalbohrungen von Tekton beteiligt wird. Zudem hat man Flächen abgesteckt, die man zusammen (50:50) erwerben und entwickeln will. Das erste Areal ist dabei die Sektion 13-6N-67W. Tekton geht davon aus, auf diesem Weg sein Projektgebiet um über 50% erweitern zu können.

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