Gewinn unter dem Strich fällt – Northam Platinum von Steuer- und Finanzierungseffekten belastet

Bleskop Schacht der Platinmine Rustenburg von Anglo American in Südafrika - maschinelle Deckenverstärkung untertage

 Schacht einer Platinmine – maschinelle Deckenverstärkung untertage

Während Umsatz und operativer Gewinn des südafrikanischen Unternehmens steigen, fällt der Überschuss unter anderem durch Kosten aus Finanzierungsaktivitäten der Südafrikaner.

In der ersten Jahreshälfte 2012/2013 hat Northam Platinum (WKN: 877208) den Umsatz von 1,98 Milliarden Südafrikanischen Rand (ZAR) auf knapp 2,21 Milliarden ZAR gesteigert. Die Verbesserung hat sich positiv auf den operativen Gewinn des Unternehmens ausgewirkt. Die Südafrikaner beziffern diesen auf rund 266 Millionen ZAR, nur 220,5 Millionen ZAR waren es in der ersten Hälfte des vorangegangenen Geschäftsjahres.

Dennoch ist der Gewinn des Platinkonzerns gefallen, liegt mit knapp 147 Millionen ZAR spürbar unter den 198 Millionen ZAR aus dem Vorjahreszeitraum. Hierfür sorgen zum einen steuerliche Effekte. Zum anderen liegt dies an Sondereffekten durch Kosten von Finanzierungsmaßnahmen für die Expansion. Hinzu kommen sinkende Einnahmen aus dem abschmelzenden Finanzpolster des stark investierenden Unternehmens.

Beim Ausblick bleibt Northam Platinum unkonkret, nicht zuletzt aufgrund der nach wie vor unsicheren Lage in der südafrikanischen Bergwerksbranche nach den letzten Streikwellen. Bleiben Unterbrechungen bei der Produktion aus, stellt der Platinförderer eine verbesserte operative Entwicklung in Aussicht.

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