Exklusivinterview: Kilo Goldmines – „Unser Ziel ist die Abgrenzung einer weiteren signifikanten Ressource.“

Bohrgerät  von Kilo Goldmines

Bohrgerät von Kilo Goldmines

Vor kurzem hatten wir die Gelegenheit, uns mit Alex van Hoeken, CEO des kanadischen Goldexplorers Kilo Goldmines (WKN A0X8JV), über die Entwicklung in seinem Unternehmen zu unterhalten. Dabei erläuterte er uns seine Pläne für das laufende Jahr.

GI: Herr van Hoeken, Ende des vergangenen und Anfang dieses Jahres hat Kilo eine Reihe positiver Bohrergebnisse von seinen Explorationsprojekten Kitenge und Manzako veröffentlicht. Bitte fassen Sie diese kurz zusammen und lassen Sie uns wissen, was sie für dieses Jahr planen. Wird es eine zweite Ressourcenschätzung auf der Imbo-Lizenz geben?

AvH: Schon Ende 2011 haben wir einen Strategiewechesel vollzogen. Statt uns allein auf die Adumbi-Lagerstätte zu konzentrieren und diese möglicherweise zur Machbarkeitsphase zu bringen, haben wir uns entschieden, das größere Bild zu definieren und positive Bohrergebnisse von möglichen Satellitenlagerstätten zu generieren. Wir gingen dabei nicht davon aus, eine weitere Ressource abzugrenzen, wollten aber zumindest das Potenzial dafür aufzeigen sowie unseren Strategiewechsel bestätigen, indem wir das Potenzial auf eine Produktion von mehreren statt nur einer Lagerstätte und damit mehreren Gruben, die eine zentrale Anlage beliefern, aufzeigen.

Die Bohrergebnisse, die wir dabei erzielt haben, haben unsere Erwartungen übertroffen und wir sind nun dabei, weitere Bohrungen zu planen, mit denen wir 2013 eine weitere Ressource abgrenzen können. Damit wollen wir das Potenzial auf viele weitere Satellitenressourcen demonstrieren.

GI: Auf der von Ihnen bereits angeführten Adumbi-Lagerstätte hat Kilo ja bereits eine Ressourcen von rund 1,9 Mio. Unzen bei durchschnittlich 1,63 Gramm Gold pro Tonne nachgewiesen. Werden Sie diese Lagerstätte nun als erst einmal nicht weiterentwickeln?

AvH: Wir werden Adumbi 2013 erst einmal auf dem aktuellen Stand belassen und uns auf das umfassendere Ressourcenpotenzial konzentrieren. Allerdings werden wir uns wahrscheinlich um verschiedene technische Faktoren kümmern. Wir sehen anhaltendes Potenzial auf eine Erhöhung der Gehalte durch eine bessere Modellierung der Lagerstätte und höchstwahrscheinlich auch durch Bestimmungsbohrungen. Es ist zwar unwahrscheinlich, dass wir dieses Jahr auf Adumbi selbst bohren werden, doch werden wir uns wahrscheinlich Ausdehnungen in unmittelbarer Nachbarschaft der Lagerstätte ansehen wie zum Beispiel die Canal-Zone im Südosten und die große Anomalie direkt im Westen von Adumbi. Diese haben wir bei aus der Luft durchgeführten geophysikalischen Untersuchungen entdeckt.

GI: Anfang Dezember hat Kilo Goldmines ein Joint Venture für das Projekt KWR Iron SPRL mit dem Branchenriesen Randgold Resources gemeldet, der in der Nähe die Kibali-Mine betreibt. Welches Potenzial sehen Sie dort? Gibt es bereits Fortschritte?

AvH: Hier besteht das Potenzial auf die Entdeckung einer Goldmine von Weltklasse. Randgold legt hohe Maßstäbe an und wenn man sich ihr bestehendes Projektportfolio anschaut, dann kann man darauf schließen, worauf sie abzielen. Randgold ist sehr zufrieden, denn dieses Joint Venture gibt ihnen Zugang zu einem geologisch herausragenden Gebiet, das über das Potenzial für eine Entdeckung verfügt, die ihren Maßstäben entspricht.

Das Randgold-Team ist bereits vor Ort und hat vorhandene Daten geprüft und Ziele bewertet. Man hat bereits geologische Strukturen entdeckt, die anderen großen Funden ähneln. Dieses Jahr wird Randgold ein regionales Beprobungsprogramm durchführen, das Bohrziele identifizieren soll, die, so hoffen wir, zu einer Entdeckung führen werden. Angesichts der historischen und aktuellen Aktivitäten der lokalen Goldschürfer wären wir sehr überrascht, sollte es keinen Fund geben.

GI: Kilo Goldmines hat gerade erst eine Finanzierung in Höhe von 10 Mio. CAD abgeschlossen. Wie wollen Sie diese Mittel einsetzen?

AvH: Wir sind mit unseren Mitteln sehr vorsichtig umgegangen. Eigentlich hätten wir schon nach den Bohrungen von 10.000 Metern im September 2012 neues Kapital aufnehmen sollen. Wir haben aber fast 11.000 Meter an Bohrungen abgeschlossen und hatten noch genug Kapital bis zum Abschluss der aktuellen Finanzierung.

Mit dem frischen Kapital wollen wir mindestens zwölf Monat auskommen und dabei eine weitere Ressource produzieren.

GI: Der Goldpreis ist zwar wieder über die Marke von 1.600 USD pro Unze gestiegen, aber immer noch weit von seinem Hoch entfernt. Wie sehen Sie die Situation und wie schätzen Sie die weitere Entwicklung des Goldpreises ein?

AvH: Wir sind der Ansicht, dass kurzfristige Schwankungen des Goldpreises unser aktuelles Ziel nicht beeinträchtigen sollten. Das ist die Abgrenzung einer signifikanten Ressource, deren Goldgehalt angesichts der jüngsten Bohrergebnisse steigt.

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