Ausblick: Endeavour Mining rechnet mit einem höheren operativen Gewinn

Goldbarren

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Der in Westafrika tätige Goldförderer will in diesem Jahr operativ mehr Geld verdienen und peilt eine höhere Goldproduktion an. Ab 2014 könnte zudem der Produktionsstart auf einem Projekt einen weiteren Wachstumsschub bringen.

Die kanadische Endeavour Mining (WKN: 165247) hat weitere Daten für den Ausblick auf das laufende Jahr bekannt gegeben. Der Edelmetallförderer will seine Goldproduktion 2013 weiter steigern, nachdem das Jahr 2012 bereits besser als erwartet verlaufen war. Nach 310.778 Unzen im vergangenen Jahr, wenn man die Tabakoto-Mine ganzjährig berücksichtigt, will man in diesem Jahr zwischen 310.000 Unzen und 345.000 Unzen des begehrten Edelmetalls fördern. Berücksichtigt man Tabakoto erst ab Kaufdatum im Oktober, so weist Endeavour Mining für 2012 eine Goldproduktion von 220.462 Unzen aus.

Die Kosten pro Unze könnten in diesem Jahr leicht steigen. „All-in“ hat Endeavour Mining im vergangenen Jahr Kosten in Höhe von 1.077 Dollar je Feinunze Gold aufwenden müssen. Die Förderung hat dem Unternehmen, das sich auf westafrikanische Projekte konzentriert, damit operativ eine Gewinnspanne von 130 Millionen Dollar ermöglicht. 2013 planen die Kanadier mit All-in-Kosten zwischen 1.055 Dollar und 1.155 Dollar je Unze Gold. In dieser Kalkulation enthalten sind neu angesetzte Berechnungen für die Nzema- und Tabakoto-Bergwerke. Dabei spielt unter anderem eine Rolle, dass Endeavour Mining auf Nzema langsamer als bisher erwartet an Erze mit hochgradigeren Goldmineralisierungen heran kommt. Geht man von einem durchschnittlichen Verkaufspreis je Unze von 1.600 Dollar aus, so erwartet das Management des Unternehmens einen Margenanstieg auf geschätzte 160 Millionen Dollar im laufenden Jahr.

Vor allem beim Tabakoto-Projekt sieht Konzernchef Neil Woodyer Optimierungspotenzial. Die Mine habe vor dem Kauf unter ihren Möglichkeiten gearbeitet, sagt der Manager, und führt dies unter anderem auf Mängel in der Organisation und der Kapitalausstattung zurück. Im Dezember habe man mit einer umfassenden Neuordnung begonnen, dabei seien unter anderem die Zahl der Beschäftigen reduziert und ein neues Reportingsystem installiert worden. Fortschritte sind bereits zu sehen: Hat man 2012 hier noch 1.250 Dollar für die Produktion einer Feinunze Gold ausgeben müssen, so haben sich die Kosten in den ersten beiden Monaten dieses Jahres laut Aussage von Woodyer bereits „signifikant verbessert“.

Insgesamt betreibt die Gesellschaft zurzeit drei Bergwerksprojekte, die bereits Gold fördern. Weitere Projekte des Unternehmens, die noch nicht in Produktion sind, machen wie geplant Fortschritte. Im ersten Quartal 2014 soll die Förderung auf Agbaou starten. Hier habe man rund 65 Prozent der Bauarbeiten bereits geschafft, meldet Endeavour Mining. Die Kosten entwickeln sich dabei wie geplant, heißt es. Ab 2016 soll das Projekt Hounde in Burkina Faso starten, hier befindet man sich in den Arbeiten für eine Machbarkeitsstudie. Für das zugekaufte Kofi-Projekt in Mali sieht Woodyer interessantes Explorationspotenzial. Auf dem Areal ist man von einer Aufnahme der Förderung aber noch weit entfernt.

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