Risiken bestehen, aber: GFMS – Goldpreis dürfte bis Ende 2013 wieder auf 1.800 USD pro Unze steigen

Newcrest_Mining_LGL_GoldDerzeit notiert der Goldpreis lediglich bei 1.550 USD pro Unze. Nach Ansicht der Experten von GFMS wird er zum Ende dieses Jahres aber wieder auf 1.800 USD pro Unze steigen. Vor allem die wirtschaftliche Entwicklung in den USA und ein Erholung des globalen Marktes führt die Thomson Reuters-Abteilung zur Begründung an.

GFMS zweifelt zudem daran, dass die laufenden Budgetkürzungsverhandlungen in den USA sowie die Diskussionen um eine Anhebung der Schuldenobergrenze in den Vereinigten Staaten kurzfristig zu einer Lösung kommen. Und das sollte ihrer Ansicht nach dieses Jahr den Goldpreis stützen.

Allerdings reagiere der Goldpreis sehr stark auf die US-Geldpolitik, führen die Experten weiter aus. Doch obwohl es einige Kommentare über ein schnelles Ende des Anleihenkaufprogramms QE3 aus den Reihen der Notenbanker gebe, sei es unwahrscheinlich, dass dieses vor Mitte 2014 substanziell verringert werde. Auch das, so GFMS, sei 2013 positiv für den Goldpreis.

Der neueste Bericht der Experten deutet zudem an, dass die Entwicklungen in Europa den Preis des gelben Metalls weiter stützen dürften. Es bestehe erhebliches Potenzial für weitere „Schocks“ wie der Mitte März auf Zypern, in dessen Folge der Goldpreis deutlich zulegte.

Weitere positive Faktoren für den Goldpreis seien die anhaltend niedrigen Zinsen und die Besorgnis einiger Investoren auf ein Aufkommen der Inflation.

GFMS wies allerdings darauf hin, dass eine wieder stabilere makroökonomische Lage Ende dieses bzw. Anfang des kommenden Jahres einen Bärenmarkt im Goldpreis auslösen könnte.

Zudem führten die Experten aus, dass eine vergleichsweise träge Reaktion auf der Angebotsseite auf die historisch immer noch hohen Preise den Goldpreis dieses Jahr stützen sollte. Das sei auch 2012 bereits der Fall gewesen. Die Minenproduktion habe zwar 2012 mit 2.861 Tonnen Gold Rekordniveau erreicht, doch sei die Wachstumsgeschwindigkeit im Vergleich zu den vergangenen Jahren deutlich gesunken. Das habe daran gelegen, dass einige große Projekte langsamer angelaufen seien als erwartet und auch an den Streiks in der südafrikanischen Minenbranche.

Zudem sei das Angebot an wieder verwendetem Gold 2012 leicht gefallen, was einen Rückgang des Gesamtangebots bedeutet habe, so GFMS.

Auf der Nachfrageseite seien zwar die Gesamtinvestitionen zurückgegangen, doch dem Wert nach seien sie immer noch gestiegen. Als Faktoren, die das Investmentumfeld für Gold 2012 beeinträchtigt hätten, nannten die Experten den vergleichsweise starken US-Dollar und die Abschwächung des Aufwärtstrends des Goldpreises.

Hinweis: Die hier angebotenen Artikel stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar, weder explizit noch implizit sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Die GOLDINVEST Media GmbH und ihre Autoren schließen jede Haftung diesbezüglich aus. Die Artikel und Berichte dienen ausschließlich der Information der Leser und stellen keine wie immer geartete Handlungsaufforderung dar. Zwischen der GOLDINVEST Media GmbH und den Lesern dieser Artikel entsteht keinerlei Vertrags- und/oder Beratungsverhältnis, da sich unsere Artikel lediglich auf das jeweilige Unternehmen, nicht aber auf die Anlageentscheidung, beziehen. Wir weisen darauf hin, dass Partner, Autoren und Mitarbeiter der GOLDINVEST Media GmbH Aktien der jeweils angesprochenen Unternehmen halten oder halten können und somit ein möglicher Interessenkonflikt besteht. Wir können nicht ausschließen, dass andere Börsenbriefe, Medien oder Research-Firmen die von uns empfohlenen Werte im gleichen Zeitraum besprechen. Daher kann es in diesem Zeitraum zur symmetrischen Informations- und Meinungsgenerierung kommen.

3 Kommentare

Eingeordnet unter Leitartikel

3 Antworten zu “Risiken bestehen, aber: GFMS – Goldpreis dürfte bis Ende 2013 wieder auf 1.800 USD pro Unze steigen

  1. Sandro Valecchi

    Goldpreis versus Global Money Market Operations 2013 (Geldmarktpolitik der wichtigsten Notenbanken)
    • Japan: Nippon Ginkō (日本銀行, kurz 日銀, Nichigin )
    Die weitere Lockerung der Geldmarktpolitik Japans, der weltweit drittgrößten Volkswirtschaft, soll dem schwachen Wachstum entgegenwirken und die Konjunktur befeuern. Japan, mit seinen 128-Millionen-Einwohnern selbst ein ökonomisches Kraftpaket, braucht dringend einen nationalen Kraftakt, um die havarierte Gesamtsituation des Landes, die dreifache Katastrophe aus Erdbeben, Tsunami und Atomunfall mit Schäden an Infrastruktur, Landwirtschaft, Ökonomie und Tourismus wieder in den Griff zu bekommen. Hierbei soll ein gewaltiges Konjunkturprogramm helfen. Nach dem Mega-Schadensfall Fukushima sind allein (umgerechnet) 91 Milliarden Euro an Schadensersatz für Wiedergutmachungen notwendig. Die Schadensbilanz: nach Ansicht der Rückversicherer mit geschätzten 300 Milliarden Euro eine der teuersten Naturkatastrophen aller Zeiten. Mehr als 80.000 Menschen mussten ihre Häuser im Bezirk um das Atomkraftwerk Fukushima nach den Ereignissen verlassen, über 20.000 Menschen fanden den Tod. Diese gewaltige Summe muss Japan selbst aufbringen.

    Die Ökonomie: Japan muss trotz der schweren Auswirkungen auf die ohnehin geschwächte Wirtschaft des Landes die Produktivität und Exportfähigkeit im Auge behalten. Da die Katastrophe zu Produktionsausfällen bei den Autobauern Toyota und Nissan und anderen Unternehmen führte, droht der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt nun der Rückfall in die Rezession. Die Auftragslage im Maschinenbau und in der Fertigung konnte sich unter der Vorgabe steigender Ausgaben und der Bemühungen der Regierung, die Wirtschaft schnell wieder wettbewerbsfähig zu machen, deutlich verbessern. Zudem macht der starke Yen der Exportwirtschaft schwer zu schaffen. Der ohnehin enorme Schuldenberg wird wegen der notwendigen Investitionen in den Wiederaufbau weiter wachsen. Die japanische Notenbank wird mit weiteren Sonderhilfen erhebliche Summen in den Markt pumpen. Auch die Zentralbank, die Bank of Japan (BoJ) erklärte, sie wolle ihr Äußerstes tun, um die Stabilität und Liquidität der Finanzmärkte zu gewährleisten.

    Vom Beginn der 1960er Jahre bis zur ersten Ölkrise 1973 erlebte Japan eine Phase des Hochwachstums, die durch mehrere Faktoren begünstigt wurde, wie etwa durch eine prozyklische Regierungspolitik, die noch während der Wachstumsphase zur Erhöhung der Staatsausgaben führte. Zudem war der japanische Markt nach innen zwar durch heftige Konkurrenz mehrerer gleichstarker Wettbewerber angeheizt, nach außen hin aber abgeschirmt, was japanischen Unternehmen eine sichere Basis gab. Anfang 1990 platzte dann die Blase und die Immobilienpreise fielen um drei Viertel, die Aktienmärkte stürzten ab, und Banken saßen auf ihren faulen Krediten („bad loans“), deren Höhe die des Wertes der hinterlegten Grundstücke und Gebäude überstieg. In den 1990ern befand sich Japan in einer Deflationsspirale, wodurch einerseits die Binnennachfrage schwach blieb, andererseits der relativ stabile Kurs des Yen eine Erholung über den Export verhinderte. Die Zentralbank Japans versuchte vergeblich, durch ihre jahrelange Nullzinspolitik Investitionsanreize zu setzen.

    Etwa 58 Milliarden pro Monat frisches Geld wird von der japanischen Notenbank in den Markt gegeben. Bis Ende 2014 soll so die Menge des Geldes in etwa verdoppelt werden, das sich im Umlauf befindet. So sollen endlich Löhne und Preise wieder steigen, hoffen die Währungshüter – Geld, das die sparfreudigen Japaner dann idealerweise in den Konsum stecken sollen.

    • USA: Federal Reserve Bank of New York
    „Die Federal Reserve (Fed of NY ist das bedeutenste Institut der US-Fed) wird sehr wahrscheinlich eine dritte Runde einläuten“, prognostizierte bereits Harvard-Professor Kenneth Rogoff und sprach damit das strategische, aber auch umstrittene Anleiheankaufprogramm unter dem Titel „Quantitative Easing“ (kurz: QE) an. Ziel dieser aggressiven Noten- und Geldmarktpolitik ist die Abwendung einer Rezession. Aber: „Das Ganze wird größer werden, als in den ersten zwei Runden“, warnt Professor Kenneth Rogoff und rät der Fed dazu, eine „moderate Inflation“ zu erzeugen. Dies wird allerdings die US-Regierung nicht akzeptieren können.

    Die Wahrscheinlichkeit einer Rezession ist nach Ansicht von Topökonomen wie Jonathan Basile weiter angestiegen. „Wir verschenken freiwillig Industrieausstoß“, beklagt Nobelpreisträger Paul Krugman. Nach seinen Berechnungen könnten Beschäftigungsprogramme in der Industrie freie Kapazität nutzen, um jährlich 900 Milliarden US-Dollar Wertschöpfung zu erzeugen. Der Harvard-Ökonom Martin Feldstein taxiert die Wahrscheinlichkeit eines „Double Dip“ auf 50 %. Die Zwischenbilanz zu den Programmen QE 1 und 2: In den beiden ersten Runden des „Quantitative Easing“ wurden für 2300 Milliarden US-Dollar Anleihen aufgekauft. Was bleibt, ist der drohende Rückfall in eine erneute Rezession.

    Anstelle des QE3-Programms versuchen die US-Notenbanker den „Tricky Trick“ namens „Twist“:

    Was bedeutet „Twist“? Die Fed ist dabei, die Laufzeit der US-Staatsanleihen, die sie im Rahmen der Aufkaufprogramme Quantitive Easing 1 und 2 übernommen hat, umschichten. Für mehr als 400 Milliarden US-Dollar sollen lang laufende Anleihen gekauft und gleichzeitig kurz laufende Anleihen in der gleichen Größenordnung verkauft werden. Die Maßnahme ist somit bilanzneutral. Einen „Twist“ gab es bereits im Jahr 1961. Der Erfolg des ersten Twists ist indes nur schwer abzuschätzen. Damals gingen die Zinsen am langen Ende der Zinskurve um lediglich 0,15 Prozentpunkte zurück. Ob das als Stimulus gelten kann, ist fraglich. Der Effekt des gegenwärtigen Twists liegt derzeit bei 25 Basispunkten, der Zinssatz fiel auf 2,8 Prozent. Eventuell fällt das lange Ende der Zinskurve nochmal um 25 Basispunkte, das war es aber dann. Da wir 2007 einen Zinssatz von 5,25 Prozent hatten, darf man nicht zu viel Hoffnung in diese Zinswaffe setzen.

    Kritiker warnen: Das Wachstum werde deutlich niedriger ausfallen, als von der Fed vorhergesagt, die Arbeitslosigkeit ist höher, als es der Fed lieb ist und in der Fiskalpolitik stehen die Zeichen auf straffere Zügel – oder die berüchtigte Fiskalklippe droht. In Wahrheit geht es bei der Maßnahme aber um Budgethilfe für den US-Staatshaushalt. Da es den USA zunehmend schwer fällt, am Markt lang laufende Kredite für ihren Haushalt zu finden, springt ihr mit dem Twist die Fed zur Seite. Sie kauft nicht nur entsprechende Anleihen, sondern verschafft dem Staat günstigere Konditionen am langen Ende der Zinskurve.

    Viele übersehen, dass die USA bereits (faktisch) ein „QE3 Soft“ bereits haben, argumentieren einige Analysten. Immerhin reinvestiert die Federal Reserve nicht nur das Geld aus auslaufenden Anleihen, sondern auch deren Zinserträge. Dadurch fließen weitere 260 Milliarden US-Dollar pro Jahr in die Märkte. Im Falle einer erneuten Rezession oder Krise der globalen Weltwirtschaft verbleibt sozusagen „als letztes Mittel ein desperates QE3.“

    • EU/EZB/ECB: European Central Bank – Banque centrale européenne
    Die Geldmarktpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) orientiert sich an mehreren Handlungsoptionen; aktuell vermeldet die EZB, den Leitzins auf dem Rekordtief von 0,75 % zu belassen. Von einer bereits angedachten weiteren Absenkung und damit Verbilligung der Zinsen zum Zweck der Kapitalversorgung der Banken wurde zunächst Abstand genommen. „Natürlich sind wir zum weiteren Handeln bereit“, stelle EZB-Chef Mario Draghi in Aussicht. Die EZB hatte in der Vergangenheit beispielsweise sogenannte „Tender“ zur Absorption in einem Umfang von mehreren hundert Milliarden Euro freigeben – und wird dies wieder tun, sollte dies erforderlich sein, um Stabilität und Bestand des Euro zu gewährleisten. Das kann dem Volumen jener Staatsanleihen entsprechen, die die Eurosystem-Zentralbanken im Rahmen des Wertpapierkaufprogramms (SMP) gekauft haben und die sich noch in ihrer Bilanz befinden. Beim Liquiditätsabzug wird entweder auf- oder abgerundet. Das Kaufprogramm der EZB für weitere Anleihen ist umstritten: Die lockere Geldmarktpolitik der EZB befeuerte allerdings die Märkte und die Börsen in Europa konnten einen überaus positiven, stimulierenden Effekt verzeichnen.

    Kapital floss durch den Aktien-Run 2013 wieder in die Unternehmen und Betriebe, Anleger – die von Gold gesetzt hatten – mussten Verluste verkraften. Ob dieser positive Effekt tatsächlich belebend auf die Konjunktur in Europa wirken wird, ist umstritten. EZB-Chef Draghi glaubt an eine Erholung im zweiten Halbjahr 2013.

    Die Lockerung in der Geldmarktpolitik ist und war also keine isolierte Entscheidung der Europäer.

    Erheblicher Druck kam aus den USA und Asien. Der Chef der US-Notenbank Fed, Ben Bernanke, rief die Europäische Union dazu auf, künftig eine gemeinsame Haushaltspolitik zu verfolgen. Das Grundproblem des Euroraums sei, dass es zwar eine gemeinsame Zentralbank gebe, aber die Budgethoheit jeweils bei den Mitgliedsstaaten liege. Dies zu ändern, sei zwar schwierig, könne jedoch zur Bekämpfung vieler Probleme nützlich sein, kommentierte Ben Bernanke in Washington. Die Vereinigten Staaten hatten die EU schon mehrfach dazu aufgefordert, die Eurokrise durch beherzte Maßnahmen wie etwa Konjunkturprogramme oder ein stärkeres Engagement der Europäischen Zentralbank zu überwinden.

    Eine gemeinsame Haushaltspolitik in der Eurozone-Währungszone fordert allerdings auch der Internationale Währungsfonds (IWF), der beispielsweise an den Finanzhilfen für Euro-Mitglied Griechenland maßgeblich beteiligt ist. Dennoch: einer repräsentativen Umfrage nach halten die Manager – und alle Euro-Mitgliedstaaten – entschlossen am Euro fest. Fazit: Objektiv keine Chance für einen Goldpreis bei der Marke 1.800,00 USD (oder etwa darpber hinaus).
    Sandro Valecchi

    • Hallo Herr Valecchi,

      erst einmal vielen Dank für die immer umfassenden und interessanten Kommentare.

      Allerdings habe ich eine Frage zu Ihren Ausführungen oben. Sie führen darin vor allem die hohen Mengen an Geld an, die die verschiedenen Zentralbanken in den Markt fließen lassen. Das könnte man – zumindest längerfristig – auch als Argument für einen steigenden Goldpreis verstehen. Schließlich werten, wie zuletzt Japan, die Notenbanken damit ihre Währungen stark ab. Insofern fällt mir Ihr Fazit etwas zu knapp und kategorisch aus. Vielleicht könnten Sie das noch ein wenig ausführen?

      Mit freundlichen Grüßen,
      Björn Junker

  2. Sandro Valecchi

    Hallo lieber Herr Junker,
    ja, gerne: grundsätzlich kann das Argument – der Flutung der Märkte mit sehr hohen Geldmengen durch die Notenbanken in Japan, den USA sowie m. E. auch Europa – in der Tat einen Effekt nach sich ziehen, dass mit dem sukzessive Aufweichen der Geldwertstabilität wieder – oder erst recht – die Goldnachfrage spürbar befeuert werden könnte, vielleicht ein neuer „Run“ auf das gelbe Edelmetall einsetzen könnte und in der Folge wieder die Marke von etwa $1.800 für die Feinunze erklommen werden könnte. Solche sogenannten Rebound-Effekte, die Sie hier ansprechen, kommen nicht nur in der Energiewirtschaft vor, sondern auch in der Finanzwirtschaft und im Derivatehandel.
    Kein Analyst ist unfehlbar, ich auch nicht, dennoch gibt es anhand bestimmter Rahmenbedingungen, Marktbewegungen und Handlungsweisen von Institutionen sowie Staaten die Möglichkeit einer Prognose anhand einer Reihe von Faktoren. Eine summarische Übersicht sämtlicher Faktoren käme allerdings einem wissenschaftlichen Gutachten gleich und würde den Rahmen einer Kommentierung sprengen.
    Meines Erachtens ist ein wichtiger Faktor für eine realistische Einschätzung zur weiteren Entwicklung des Goldpreises beispielsweise die Prognose der Analysten aus dem Bereich internationalen Finanzinstitute. Diese berücksichtigen Sie auch stets in Ihrem Internetportal, deshalb werden Sie und Ihr Blog auch stark frequentiert. Für mich war bei der von mir vertretenen Prognose die Einschätzung von Goldman Sachs, Société Générale, Jim Rogers (ggfs. auch George Soros)- egal wie man nun selbst, persönlich zu diesen Banken und Großinvestoren steht – ein Thema:

    • Goldman Sachs senkte bereits seine Prognose für den durchschnittlichen Goldpreis im Geschäftsjahr 2013 auf $1.545 (bisher $1.610) und für das Jahr 2014 auf $1.350 (bisher $1.490).
    • Société Générale veröffentlichte jetzt einen Bericht, mit der Lageeinschätzung, dass der lange Bullenmarkt des gelben Metalls zu Ende sei und der Goldpreis bis Ende des Jahres auf nur noch $1.375 pro Unze fallen könnte. Sie berücksichtigten dies in Ihrem Internetportaleint, dass Gold durchaus bis $1.200 fallen könne, die Société Générale ist bärisch in Punkto Gold und die Credit Suisse ist defensiver geworden; auch George Soros positioniert sich kritisch in Interviews, in dem er sich negativ zur weiteren Entwicklung des Goldpreises äußert.

    Selbstverständlich gibt es auch andere Positionen aus dem Bereich der Banken und Investoren. Sie führten bereits die optimistische Einschätzung der Analysten von der Commerzbank AG an; Harald Weygand, CEO, GodmodeTrader, kommentiert wie folgt: „Zwar ist der Rücklauf bei Gold deutlich weiter verlaufen, als von mir erwartet. Übergeordnet bin ich bullisch geblieben – und bleibe es auch. Entweder relativ direkt oder aber nach einer kurzen Marktbereinigung unter $ 1.525, ist eine mehrmonatige Rally in Richtung $1.800 zu erwarten.“ Edmund Moy von Morgan Gold meint: „Kurzfristig erwarten wir eine hohe Volatilität beim Gold, da Anleger noch nicht entschieden sind, ob sie tatsächlich weiterhin an eine Erholung der US-Wirtschaft glauben.“
    Wie Sie sehen, ist die Ansicht der Analysten zur Einschätzung der weiteren Entwicklung des Goldpreises uneinheitlich geblieben; besondere Ereignisse, wie etwa ein militärischer Konflikt in Asien (Nordkorea) und im Mittleren – und Nahen Osten (Syrien; Iran; etc.) sind hierbei noch nicht eingepreist.

    Einigkeit besteht sicherlich in dem Punkt, dass Liquidität sich stets ein Ziel sucht und dieses Ziel im Rohstoffsektor gefunden hat; damit will ich sagen, dass der Fokus nicht alleine bei der Entwicklung des Goldpreises liegen sollte, sondern der Rohstoffsektor insgesamt im Zentrum der Analysen von Banken, Investoren und Marktbeobachtern steht.

    Und exakt dieses breite Spektrum bieten Sie ja in Ihrem wirklich gut aufgestellten Internet-Fachportal an. Herzliche Grüße, Sandro Valecchi

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s