Schäden größer als gedacht, doch: Kupferproduktion auf Bingham Canyon-Mine könnte trotz Erdrutsch ohne Unterbrechung weiterlaufen

Die größte von Menschenhand geschaffene Grube in Afrika, die Palabora Kupfermine von Rio Tinto

Die größte von Menschenhand geschaffene Grube in Afrika, die Palabora Kupfermine von Rio Tinto

Ein Hangrutsch hatte vergangene Woche zur Stilllegung des Abbaus auf der Bingham Canyon-Mine von Rio Tinto (WKN 852147) geführt. Nun stellte sich heraus, dass die Erdmassen weiter in die Grube vorgedrungen und die Auswirkungen auf das dort befindliche Equipment größer sind als zunächst gedacht.

Kennecott Utah Copper, der Betreiber der Mine, erklärte, dass man noch nicht genau abschätzen könne, welche Auswirkungen der Erdrutsch genau haben werde und auch noch nicht sagen könne, wann der Abbau wieder aufgenommen werden könnte.

Ein Sprecher von Kennecott hatte aber erklärt, dass Bingham Canyon auch weiterhin Kupfer produziere. Er konnte allerdings nicht sagen, wie lange die Verarbeitung des auf Halde befindlichen Materials weiterlaufen könnte. Die Mine sei sehr groß und es bestehe die Möglichkeit, Teile des Areals in einigen Tagen wieder in Betrieb zu nehmen, sodass die Kupferproduktion eventuell gar nicht unterbrochen werden müsse.

Kennecott ist der zweitgrößte Kupferproduzent der USD und Bingham Canyon, eine der größten Tagebauminen der Welt produzierte 2012 163.200 Tonnen Kupfer und 200.000 Unzen Gold. Rio Tinto hatte vergangenen Juni erklärt, dass man in den kommenden sieben Jahren 660 Mio. Dollar investieren werde, um das Minenleben von 2018 auf 2029 auszudehnen.

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