Produktionszahlen: Peru im April fast überall mit Steigerungen

Uranliegenschaft in Peru, Foto: Macusani Yellowcake

Liegenschaft in Peru, Foto: Macusani Yellowcake

Die Bergbauförderung in Peru hat im April deutlich an Schwung gewinnen können. Bei einigen Bodenschätzen zeigt sich die wachsende Dynamik besonders deutlich.

Noch immer haben in Deutschland viele Anleger Peru nicht auf der Beobachtungsliste. Dabei ist das Land, dessen Landschaft vor allem von Wäldern und den Anden geprägt wird, ein wichtiger Rohstofflieferant. Das Schwellenland hat vor allem eine bedeutende Produktion in den Edelmetallbereichen sowie Kupfer. Bei Gold liegt Peru auf Platz sechs der Weltrangliste, bei Silber ist man auf Platz drei und beim wichtigen Industrierohstoff Kupfer hinter Chile und China auf Platz drei.

Das zuständige Ministerium für Bergbau und Energie des Staates hat die Bergbau-Produktionszahlen für den April bekannt gegeben. Der südamerikanische Staat kann dabei in fast allen Bereichen Zuwächse verzeichnen. Eine Ausnahme allerdings stellt der Bereich Zinn dar, wo sowohl in den ersten vier Monaten des laufenden Jahres als auch im April als Einzelmonat Rückgänge verzeichnet werden. Diese liegen im Vergleich zu den Vorjahreswerten bei 16,65 Prozent auf Viermonatsbasis bzw. 17,23 Prozent für den Einzelmonat April.

Andere Bereiche dagegen wachsen schwungvoll, verzeichnen im April höhere Wachstumsraten bei den Produktionszahlen als für den Zeitraum von Januar bis April. Das weist auf eine steigende Produktionsdynamik hin. Besonders auffällig ist das Plus in der Eisenerzförderung des Landes. Peru steigert diese im April um mehr als ein Viertel auf knapp 0,62 Millionen Tonnen. In den ersten vier Monaten 2013 steigt die Eisenerzförderung auf knapp 2,45 Millionen Tonnen ähnlich stark.

Der Blick auf die wichtigen Edelmetalle Gold und Silber zeigt ebenfalls Zuwächse in der Produktion. Im April wurden in Peru knapp 0,48 Millionen Unzen des begehrten Rohstoffes aus der Erde geholt nach 0,45 Millionen Unzen im Vorjahresmonat. Es ist ein deutlicher Umschwung: Die Förderung für die ersten vier Monate 2013 klettert bisher nämlich nicht, sondern fällt um knapp 7 Prozent auf rund 1,73 Millionen Unzen zurück. Mit einem Zuwachs um 2,53 Prozent auf 9,1 Millionen Unzen steigt die April-Silberförderung nicht ganz so stark wie Gold im Monatsvergleich. Dafür schneidet Peru mit nur einem leichten Minus von 0,89 Prozent auf rund 36 Millionen Unzen im Viermonatsvergleich deutlich besser ab.

Deutlich an Schwung gewonnen hat die Kupferproduktion. Peru meldet für den April hier einen Anstieg um 5,46 Prozent auf mehr als 0,1 Millionen Tonnen, während die Viermonatszahl nur knapp über dem Vorjahreswert liegt: Laut Zahlen des peruanischen Bergbauministeriums wächst diese Bergbausparte im ersten Drittel des Jahres um nur 0,4 Prozent auf mehr als 0,39 Millionen Tonnen. Gerade der Kupferbergbau soll in Peru in den kommenden Jahren mit einigen neuen Großprojekten aber einen Sprung nach vorne machen. Das Ziel: Platz zwei von den Chinesen zurück holen.


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