Dank höher als erwarteter Metallgehalte: Goldproduzent Rio Alto Mining übertrifft eigene Prognose deutlich

Leachpads / Laugungsfelder auf Rio Altos La Arena-Projekt

Leachpads / Laugungsfelder auf Rio Altos La Arena-Mine

Der kanadische Goldproduzent Rio Alto Mining (WKN A0QYAX) hat auf seiner La Arena-Mine in Peru im zweiten Quartal 2013 48.427 Unzen des gelben Metalls produziert und verkauft. Das waren fast 5.000 Unzen mehr als ursprünglich geplant.

Das lag vor allem am höher als erwartet ausgefallen Goldgehalt des Erzes, das in den drei Monaten bis zum 30. Juni abgebaut wurde. War Rio Alto in seinen Planungen noch von 0,47 Gramm Gold je Tonne ausgegangen, so lag der Goldgehalt tatsächlich bei 0,647 Gramm je Tonne. So hatte das Unternehmen im Vorfeld auch nur mit einer Produktion von 43.605 Unzen des gelben Metalls gerechnet und liegt nun 4.822 Unzen über Plan.

In der ersten Hälfte des laufenden Jahres betrug die Goldproduktion damit 84.783 Unzen statt wie erwartet lediglich 78.553 Unzen. Damit lag man insgesamt 6.230 Unzen über den eigenen Erwartungen, da auch das erste Quartal schon leicht besser ausgefallen war als gedacht. Für das erste Halbjahr insgesamt war Rio Alto von einem Goldgehalt von 0,481 Gramm je Tonne ausgegangen, während dieser tatsächlich 0,587 Gramm je Tonne betrug.

Dennoch bleibt das Management von Rio Alto erst einmal konservativ und hält an der Produktionsprognose von 190.000 bis 210.000 Unzen Gold für das Kalenderjahr 2013 fest. Die Analysten von Desjardins Securities gehen in einer aktuellen Analyse zu Rio Alto allerdings von einem Ausstoß von 216.000 Unzen für das laufende Jahr aus. (Wir berichteten.)

Das Unternehmen arbeitet zudem weiter daran, seine Abbauaktivitäten auf La Arena zu optimieren und das Management ist der Ansicht, dass man trotz des jüngsten Goldpreisrückgangs auch weiterhin starke, positive Cashflows generieren können wird.

Darüber hinaus teilte Rio Alto mit, dass der Genehmigungsprozess für die zweite Produktionsphase auf La Arena angelaufen ist und eine Machbarkeitsstudie dazu Ende des ersten Quartals 2014 vorliegen soll. Allerdings zeigt der Goldpreiseinbruch hier doch seine Wirkung: Ursprünglich hatte das Unternehmen nämlich geplant, die Entwicklung dieses Expansionsprojekts aus dem Cashflow der laufenden Oxidproduktion zu finanzieren. Angesichts des niedrigen Goldpreises aber und der Notwendigkeit die bestehenden Cash-Bestände zu konservieren hat sich das Unternehmen entschieden, auch alternative Finanzierungsmöglichkeiten in Betracht zu ziehen. Genauere Details dazu wurden allerdings nicht veröffentlicht.

Rio Alto wird am 13. August seine Quartalszahlen präsentieren. Dann sollte auch ersichtlich werden, wie genau sich der niedrigere Goldpreis auf die Bilanz des Unternehmens auswirkt.

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