Einbruch um 25%: HSBC – Rückgang bei Goldrecycling dürfte Preis stützen

Nach längerer Pause wurde im vergangenen Jahr die Produktion bei Yukon-Nevada Gold wieder aufgenommen

Goldbarrenguss

Ein erwarteter Rückgang im Goldrecycling sollte ein geringeres Angebot bedeuten und den Goldpreis stützen, glauben die Analysten der HSBC.

Die Bank bezieht sich auf einen Bericht des World Gold Council, der schätzt, dass die Wiederverwendung von Gold dieses Jahr um 25% auf 1.200 bis 1.300 Tonnen fallen könnte. Im vergangenen Jahr wurden 1.600 Tonnen des gelben Metalls recycelt.

Wie die Analysten weiter ausführen, hätten viele Besitzer physischen Goldes ihre Bestände abgestoßen, als der Preis höher stand, während andere davon absahen und auf eine Preiserholung hoffen. Käufer physischen Goldes seien traditionell sehr preisempfindlich und deutliche Veränderungen am Preis könnten einen spürbaren Einfluss auf das Recyclingvolumen haben, erklärt die HSBC.

Ein hoher Goldpreis führe traditionell zu einem höheren Recyclingvolumen, während ein niedriger Goldpreis die Nachfrage nach Münzen und Barren stärke. Die Aussicht auf ein Absinken des Goldrecyclings bei einem knappen Minenangebot sei ihrer Ansicht nach positiv für Gold und stütze den Preis, erklärten die HSBC-Analysten.

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