Trotz noch ausstehender Analyseergebnisse – North American Nickel nach Maniitsoq-Bohrungen im Aufwind

Nickel-Raffinerie, Foto: BHP Billiton PLC

Nickel-Raffinerie

Die Aktie des Juniorexplorers North American Nickel (WKN A1C06R) hat vergangene Woche einen deutlichen Aufschwung erlebt. Dabei legte das Unternehmen noch nicht einmal detaillierte Bohrergebnisse von seinem Maniitsoq-Projekt in Grönland vor, sondern nur eine visuelle Beschreibung der Bohrkerne. Dabei aber ließen sich massive Sulfidanreicherungen in einigen Abschnitten erkennen.

Ohne die genauen Analyseergebnisse zu kennen, wetten die Käufer der North American Nickel-Papiere damit darauf, dass das Auftreten der Sulfide auf Nickelvorkommen hindeutet. Dafür gibt es natürlich keine Garantie, es ist aber auch nicht aus der Luft gegriffen, wenn man die in der Vergangenheit auf Maniitsoq durchgeführten Explorationsarbeiten bedenkt. North American Nickel führte unter anderem aus, dass ein ehemaliger Betreiber des Projekts, Falconbridge, gemeldet habe, dass 100% Sulfide damals rund 8% Nickel entsprachen. Das ist allerdings natürlich nicht automatisch so.

Allerdings haben in den letzten Jahren Bohrungen auf der Imiak Hill-Lagerstätte auf Maniitsoq einige bemerkenswerte Nickelfunde erbracht und zwar in drei kurzen, parallelen Zonen innerhalb eines 50 Meter breiten Gebiets. North American Nickel meldete bereits bis zu 3 Meter mit 2,38% Nickel und 0,26% Kupfer sowie 10 Meter mit 2,67% Nickel und 0,6% Kupfer – auch wenn es sich dabei nicht um wahre Mächtigkeiten handelte.

Das aktueller Interesse an dem Unternehmen resultiert daraus, dass North American Nickel meldete, man habe einen höheren Anteil an Sulfiden aufgefunden als je zuvor auf Imiak. Der beste und auch tiefste Abschnitt sei 19 Meter lang gewesen mit 40 bis 45% an Sulfiden. Teile dieses Abschnitts hätten sogar 65 bis 80% an Sulfiden erbracht, erklärte North American Nickel. Zwei weitere Bohrlöcher erbachten zudem 30 bis 35% Sulfide über 14 Meter sowie 11 Meter mit einem Sulfidanteil um die 5%.

North American Nickel erklärte zudem, dass geophysikalische Untersuchungen in einem der tieferen Bohrlöcher darauf hindeuten würden, dass die Sulfidanreicherung sich in die Tiefe fortsetze. Rick Mark, North American Nickels CEO, wies darauf hin, dass die Ergebnisse besser würden, je tiefer man bohre.

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