Goldgehalt höher als erwartet: Rio Alto Mining – Goldproduktionsrekord im dritten Quartal

Der kanadische Goldproduzent Rio Alto Mining (WKN A0QYAX) hat auf seiner La Arena-Mine in Peru einen Quartalsrekord bei Produktion und Absatz aufgestellt. 59.157 Unzen wurden bis zum 30. September gefördert und verkauft.

Erztransporter auf der La Arena-Mine von Rio Alto

Erztransporter auf der La Arena-Mine von Rio Alto

In den ersten neun Monaten 2013 beläuft sich die Goldproduktion des Unternehmens von CEO Alex Black damit auf 143.940 Unzen des gelben Metalls. Geplant hatte man bei Rio Alto für diesen Zeitraum mit lediglich 135.691 Unzen Gold.

Das lag nach Aussage des Unternehmens an dem höher als im Minenplan erwartet ausgefallenen Goldgehalt. Gerechnet hatte Rio Alto mit 0,508 Gramm Gold pro Tonne, doch wurden im Schnitt tatsächlich 0,585 Gramm je Tonne erzielt. Dennoch bleibt das Management konservativ und bei seiner Produktionsprognose von 190.000 bis 210.000 Unzen für das Gesamtjahr 2013.

Wie Rio Alto weiter mitteilte, hat man die Optimierung der Calaorco-Grube mittlerweile abgeschlossen, was sich darin widerspiegelt, dass das Verhältnis von Abraum zu Erz von 2,5:1 im ersten Quartal auf 2,25:1 im zweiten und auf 1,12:1 im dritten Quartal sank. Das Rio-Management arbeitet weiter daran, den Betrieb auf La Arena zu optimieren, heißt es in der gerade veröffentlichten Pressemitteilung, und sei zuversichtlich, dass man auch weiterhin einen starken, positiven Cashflow generieren werde.

Der Genehmigungsprozess für die zweite Phase der Produktion auf La Arena – dann wird hauptsächlich Kupfer produziert – laufe bereits und eine endgültige Machbarkeitsstudie solle im zweiten Quartal 2014 abgeschlossen werden, hieß es weiter.

Nach Ansicht von CEO Black, hat Rio Alto 2013 auf La Arena exzellente Fortschritte erzielt. Man habe nicht nur eine Rekordquartalsproduktion erreicht und sei auf dem besten Weg, die eigene Produktionsprognose zu erfüllen, sondern habe auch einen Plan ausgearbeitet, der es auch in Zukunft erlauben werde, eine hohe Goldproduktion zu erzielen und dabei gleichzeitig die operativen Kosten zu senken. Es sei angesichts der Optimierungsarbeiten klar gewesen, so Black, dass 2013 das kostenintensivste Jahr für Rio Alto sein würde. Doch ab Ende 2013 sollten die Kosten kontinuierlich sinken.

Der Bau der elektrischen Nebenstelle und der Anschluss an das nationale Stromnetz schreite gut voran und dieser sollte wie geplant im dritten Quartal 2014 erfolgen können, so der Rio-CEO. Man prüfe zudem, ob es möglich ist, in der zweiten Produktionsphase auf ein Mahlwerk in der Grube und Förderbänder zu setzen, was die Abhängigkeit von Dieseltreibstoff reduzieren und damit die Kosten senken würde. Weitere potenzielle Verbesserungen der zweiten Produktionsphase würden ebenfalls untersucht, sodass die Fertigstellung der Machbarkeitsstudie auf das zweite Quartal 2014 verschoben worden sei, so Black.

Rio Alto plant, die Finanzergebnisse des dritten Quartals am 13. November 2013 vorlegen.


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