Wirtschaftserholung im kommenden Jahr erwartet: Kupferproduzent Aurubis wohl mit leichtem Produktionsanstieg

Aurubis-Werk Hamburg

Aurubis-Werk Hamburg

Die Kosten für die Verarbeitung und das Affinieren von Kupfer dürften im kommenden Jahr steigen, glaubt Peter Willbrandt, CEO der Aurubis AG (WKN 676650). Die Bergbauunternehmen hätten mehr Material, das in den Hüttenwerken verarbeitet werden soll.

Die Verarbeitungskosten dürften nach 70 USD pro Tonne in diesem Jahr 2014 bei 95 USD pro Tonne liegen, erklärte Willbrandt in einem Interview in London, da die Affinierungskosten von 7 Cent 2013 auf dann 9,5 Cent pro Pfund Kupfer klettern sollten. Wie der CEO des in Hamburg ansässigen größten Kupferproduzenten Europas zudem mitteilte, habe Aurubis in dem am 30. September zu Ende gegangenen Geschäftsjahr „ein wenig“ mehr Kathode produziert als die 1,147 Mio. Tonnen aus dem Vorjahr.

Es gebe derzeit ein Überangebot am Markt, führte Willbrandt weiter aus. Die chinesischen Hüttenwerke würden noch an der Ausweitung ihrer Kapazitäten arbeiten, doch würden neue Minen ihre Kapazitäten ebenso steigern.

Aurubis hob das Entgelt, das man europäischen Käufern im kommenden Jahr abverlangen wird um 22% auf 105 USD pro Tonne an. Das sei auf die langen Wartezeiten für das Metall in den von der London Metal Exchange (LME) genehmigten Warenhäusern und die begrenzte Verfügbarkeit von Kathode weltweit zurückzuführen, so Willbrandt.

Die Pläne der LME, die Wartezeiten für Metall aus genehmigten Warenhäusern zu reduzieren, sei der richtige Schritt, erklärte Willbrandt. Lange Schlangen seien inakzeptabel, sagte er.

Die Kupfernachfrage stagniere im Großteil in Europa, während es in Deutschland und Skandinavien gut laufe, führte der Aurubis-CEO weiter aus. Der Konzern rechne angesichts des Wachstums in der Automobil- und der Elektronikbranche mit einer stärkeren Nachfrage nach gewalzten Produkten, so Willbrandt weiter.

Die US-Wirtschaft laufe gut und wachse kontinuierlich, erläuterte er zudem. Auch die europäische Wirtschaft betrachte man als verbessert, so Willbrandt. Es gebe Anzeichen dafür, dass der Boden erreicht sei und im kommenden Jahr eine Erholung der Wirtschaft anstehe.


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