US-Arbeitsmarktdaten weiter schwach: Goldpreis gibt nach Fed-Kommentaren nach

Goldmünzen und Barren. Foto: everystockphoto.com

Goldmünzen und Barren. Foto: everystockphoto.com

Wieder einmal hat die US-Notenbank den Goldpreis auf Talfahrt geschickt. Dabei hatte der Preis für eine Unze des gelben Metalls kurz zuvor nach schwächeren Arbeitsmarktdaten aus den USA noch ein neues Tageshoch markiert.

Die Fed ließ wie erwartet die Finger von einer Reduzierung ihres Stimulusprogramms für die US-Wirtschaft (QE3). Allerdings gefiel den Märkten die Aussage der Notenbanker nicht, dass die Risiken für die US-Wirtschaft nicht mehr so hoch seien wie in den vergangenen Monaten. Das wurde als möglicher Hinweis verstanden, dass die Fed QE3 doch etwas früher reduzieren könnte als viele Marktteilnehmer zuvor erwarteten. Bis zu den Aussagen der US-Notenbank gestern, war man davon ausgegangen, dass solche Maßnahmen nach dem Verwaltungsstillstand in den USA und den schwachen Arbeitsmarktdaten frühestens im zweiten Quartal 2014 erfolgen würden.

Bereits zuvor hatte der ADP-Bericht zum US-Arbeitsmarkt gezeigt, dass außerhalb des Landwirtschaftssektors im Oktober 130.000 neue Stellen geschaffen wurden. Die Konsensschätzung lag allerdings bei 150.000 neuen Stellen. Das hatte dem Goldpreis zwischenzeitlich zu einem Aufschwung bis auf rund 1.355 USD verholfen.

Die jüngsten Wirtschaftsdaten aus Europa diese Woche waren insgesamt eher positiv, wurden aber vom Warten auf die Aussagen der Fed in den Hintergrund gedrängt. Ein wenig Sorgen macht den Märkten auch, dass die kurzfristigen Zinsen in China zuletzt gestiegen sind. Die Volksrepublik ist der größte Rohstoffverbraucher der Welt. Signifikante Veränderungen an der Geldpolitik Chinas – sprich eine weniger lockere Geldpolitik – würden die Märkte erheblich beeinflussen.

Bei Verfassen dieses Berichts lag der Goldpreis bei rund 1.335 USD je Unze.


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