Preisrückgang erwartet: Uralkali – Kalinachfrage 2014 auf Zehnjahreshoch

Kali-Bohrkerne von Western Potashs Milestone-Projekt

Kali-Bohrkerne

Die russische Uralkali (WKN A0LBTV), der größte Kaliproduzent der Welt, geht davon aus, dass die Nachfrage nach dem Düngemittel 2014 auf ein Zehnjahreshoch steigen wird. Angesichts rückläufiger Preise werde der Absatz steigen, hieß es weiter.

Gegenüber der Nachrichtenagentur Bloomberg erklärte ein Uralkali-Vertreter, dass der Konzern davon ausgehe, dass die Kalinachfrage im kommenden Jahr auf 58 bis 60 Mio. Tonnen steigen werde. 2011 hatte sie bei 57 Mio. Tonnen gelegen, das war der höchste Wert seit acht Jahren.

Uralkali, das Unternehmen hatte im Juli das Marketingkartell mit seinem weißrussischen Partner aufgekündigt (Wir berichteten.), erklärte zudem, dass seine neue Strategie – man will sich auf ein höheres Produktionsvolumen konzentrieren statt auf den Preis – den Kalipreis um 25% auf 300 USD pro Tonne drücken könnte.

Der Preis für das Düngemittel ist seit Jahresbeginn bereits um ca. ein Drittel auf rund 340 USD pro Tonne gefallen. Viele Käufer halten sich derzeit zurück, um abzuwarten, ob es noch weiter abwärts geht. Die langsamer wachsende chinesische Wirtschaft, ein wichtiger Faktor für die Kalinachfrage, hatte unter anderem dazu beigetragen, den Kalipreis zu drücken. Und die Auflösung eines von zwei Preiskartellen im Kalisektor hat die Lage nicht verbessert.

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