Exporte dürften weiter steigen: Eisenerz 2014 mit starkem Comeback

Eisenerzlager

Eisenerzlager

Besonders die zwei größten Eisenerzproduzenten der Welt, Australien und Brasilien, dürften von den deutlich steigenden Exporten des zur Stahlherstellung genutzten Rohstoffs profitieren, die Ende 2013 zu beobachten waren. Experten rechnen damit, dass sich dieser Trend 2014 fortsetzt.

Laut Prognosen von East & Partners hat Australien in den letzten drei Monaten des vergangenen Jahres fast 22 Mrd. USD aus Eisenerzexporten erzielt. Beruhend auf Zahlen aus den australischen Exporthäfen und offiziellen Regierungsangaben wird der 7,9%ige Umsatzanstieg gegenüber dem dritten Quartal auf ein um 6,3% höheres Exportvolumen von erwartet 161 Mio. Tonnen zurückgeführt. Der Eisenerzpreis lag gleichzeitig mit durchschnittlich 136 USD pro Tonne im vierten 1,3% höher als im dritten Quartal, hieß es.

Bis November hatten die australischen Eisenerzproduzenten bereits 65 Mrd. Dollar generiert, da der vorhergesagte Einbruch des Eisenerzpreises ausblieb.

Der zweitgrößte Rohstoffkonzern der Welt Rio Tinto (WKN 852147) hatte damals bekannt gegeben, dass man die Eisenerzproduktion bis 2017 auf 360 Mio. Tonnen pro Jahr ausweiten wolle. Allein 2012 hatte der Konzern 3,4 Mrd. Dollar in die Expansion seiner Aktivitäten in der australischen Region Pilbara gesteckt, wo die größten bekannten Vorkommen des Rohstoffs liegen.

Auch der größte Bergbaukonzern der Welt BHP Billiton (WKN 908101) und Fortescue Metals (WKN 121862) wollen ihren Ausstoß steigern, da es Prognosen gibt, die besagen, dass China ab 2030 1 Mrd. Tonnen Eisenerz benötigen wird.

Die brasilianischen Eisenerzexporte wiederum ließen den Umsatz im Dezember auf 3,2 Mrd. Dollar steigen, was einen Anstieg von 12,4% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bedeutet. Allerdings wurde mit 31,8 Mio. statt im Vorjahr 32,3 Mio. Tonnen dabei weniger Erz verschifft.

Doch sollte diese Zahl schon bald steigen, da der größte Eisenerzproduzent der Welt Vale (WKN A0RN7M) die wetterbedingte Aussetzung auf Auslieferungen aufhob. Diese war letzten Monat eingeführt worden. Es gelang Vale die Auswirkungen auf die Eisenerzlieferungen auf einen Absatzrückgang von zuvor geschätzten 3 bis 4 Mio. Tonnen auf 2,5 Mio. Tonnen zu begrenzen.


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