„Wir können es besser“: Übernahmeofferte – Hudbay Minerals will Kupferprojekt Rosemont in Eigenregie entwickeln

Hudbay Minerals - Kupferschmelzhütte

Hudbay Minerals - Kupferschmelzhütte

Der Edel- und Industriemetallproduzent Hudbay Minerals (WKN A0DPL4) ist seiner Ansicht nach in der besten Position, um das Kupferprojekt Rosemont in Arizona zu entwickeln. Allerdings hält man nur 15% des Projekts. Mit einem feindlichen Übernahmeangebot für den aktuellen Besitzer Augusta Resources (WKN 120131) will Hudbay das ändern.

Der Konzern bietet den Augusta-Aktionären 0,315 Hudbay-Aktien für jede Aktie ihres Unternehmens, was geschätzten 2,96 CAD pro Augusta-Stammaktie bedeutet. Das Board von Augusta Resources will kommende Woche über die Offerte abstimmen.

HudBay ist sicher, das man über die technische und operative Expertise sowie die finanziellen Möglichkeiten verfügt, um das Rosemont-Projekt effizient zu entwickeln und zu betreiben, sodass alle Beteiligten profitieren würden. Man habe die größeren Kapazitäten, um das Projekt zur Produktion zu bringen, hieß es weiter, zumal Augustas Management in Bezug auf die Dauer des Genehmigungsprozesses und seine Fähigkeit das Rosemont-Projekt zu finanzieren zu optimistisch sei.

Augusta hatte im Februar 2010 die gesamte Edelmetallproduktion von Rosemont an den Streaming-Konzern Silver Wheaton übertragen, im April des selben Jahres einen Kredit in Höhe von 43 Mio. USD von Red Kite Mine Finance Fund erhalten und bis August 2010 zudem eine 30 Mio. Dollar schwere Privatplatzierung mit HudBay Minerals gemeldet.

Bis August 2012 teilten Augusta Resources und Red Kite mit, dass das Kreditvolumen auf 83 Mio. USD erhöht wurde und im Dezember 2013 kamen noch einmal 26,6 Mio. USD hinzu.

HudBay behauptet, dass der Preis für die Entwicklung von Rosemont mittlerweile bei 1,2 Mrd. Dollar liegt. Angesichts der bereits abgeschlossenen Deals habe Augusta insbesondere im aktuellen Marktumfeld kaum noch Finanzierungsoptionen außer einer sehr unsicheren Projektfinanzierung und einer erheblichen Verwässerung des Eigenkapitals. Ganz im Gegensatz zu Hudbay, wie der Konzern weiter ausführte.

Und das Rosemont-Projekt ist nicht unumstritten. Ein Einspruch gegen die vorläufige Anerkennung der abschließenden Umweltstudie läuft bereits. Das in Puma County, dieses umfasst auch die Stadt Tucson, gelegene Projekt soll 243 Mio. Pfund Kupfer pro Jahr produzieren. Was Rosemont zur drittgrößten Kupfermine der USA machen würde. Das Projekt verfügt über nachgewiesene und wahrscheinliche Reserven von 5,9 Mrd. Pfund Kupfer sowie 194 Mio. Pfund Molybdän und soll 2016 in Produktion gehen.


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