Chinesische Nachfrage stützt: Goldpreis nach Yellen-Rede im Aufwind

Goldgranalien

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Der Goldpreis beendete den US-Handel erneut mit deutlichen Gewinnen und erreichte ein Dreimonatshoch. Dazu trug nach Ansicht von Beobachtern ein positiveres charttechnisches Bild bei, so wie die Kommentare der neuen Fed-Chefin Janet Yellen vor dem US-Kongress.

Geschlossen hat Gold am Spotmarkt am gestrigen Dienstag bei 1.290,90 USD. Im europäischen Handel notiert Gold derzeit bei rund 1.286 USD je Unze.

Das wichtigste Ereignis gestern war die Antrittsrede von Yellen zur Geldpolitik. Händler und Anleger nahmen ihre Kommentare genau unter die Lupe und schlossen, dass die neue Vorsitzende der US-Notenbank die lockere Geldpolitik ihres Vorgängers Ben Bernanke fortsetzen dürfte. Das wurde als positiv für Gold und andere Rohstoffe betrachtet, auch wenn es keine Überraschung war.

Hinzu kamen Berichte, dass die Nachfrage nach physischem Gold in China steigt, nachdem dort die Neujahrsfeiertage zu Ende gingen. Die Volksrepublik wird mittlerweile als größter Goldkonsument der Welt – vor Indien – betrachtet, auch wenn die offiziellen Zahlen für 2013 noch nicht vorliegen.

Die Analysten der UBS beschrieben die physische Nachfrage aus China bisher als „robust“ und überraschend stark. Das Handelsvolumen am Shanghai Gold Exchange beispielsweise war mit 31 Tonnen sehr hoch.

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