Analystenmeinung: Bessere Stimmung unter US-Investoren treibt den Goldpreis

Goldbarren

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Der Goldpreis ist dieses Jahr schon deutlich gestiegen und notiert derzeit bei rund 1.327 USD pro Unze, nachdem er 2013 bei nur 1.213,46 USD beendet hatte. Und auch die Stimmung in Bezug auf das gelbe Metall scheint sich im Vergleich zum Jahresende deutlich gebessert zu haben. Damals war das einzige Gesprächsthema unter Goldinteressierten das Ende des 12jährigen Aufwärtstrends.

Aber was hat sich eigentlich geändert? Nun, laut der UBS unter anderem insbesondere die Stimmung in Hinsicht auf Gold in den USA. Zwar seien die US-Kunden der Bank noch nicht wieder sehr bullish eingestellt, aber doch deutlich aufgetaut.

Das Stimmungsbarometer der Bank, das von 1 bis 10 reicht, ist von 1 oder 2 im Januar auf 5 oder 6 gestiegen, hieß es. Als Gründe führt die UBS unter anderem an, dass es keine Erwartungen einer aggressiveren Fed-Politik mehr gebe, das Potenzial bestehe, dass Indien seine restriktiven Regeln für den Goldsektor lockert, dass es Turbulenzen in den Emerging Marksts gebe, die chinesische Nachfrage anhalte und in Zukunft ein knapperes Goldangebot aus dem Bergbau zu erwarten sei.

Die Banker fügen aber hinzu, dass es zwar eine Stimmungsaufhellung gegeben habe, dies aber keine allgemeine Veränderung sei. Zudem würden einige Anleger nur nach kurzfristigen Chancen suchen. Es sei nach wie vor eine große Zögerlichkeit zu beobachten, da nur wenige Anleger so schnell die Performance des Goldpreises im Jahr 2013 ausblenden könnten. Und auch wenn einige Investoren wieder in den Goldsektor zurückkehren würden, sei dieser Schritt eher taktischer als strategischer Natur. Noch seien die Anleger im Allgemeinen nicht bereit, sich lang- oder auch nur mittelfristig im Goldbereich zu engagieren.

Einen weiteren Punkt, der für Gold spricht, sehen die UBS-Analysten darin, dass es dieses Jahr als effektive Portfoliodiversifizierung taugt. Das bringe dem gelben Metall einen gewissen Respekt strategischer Investoren ein, so die Banker.

Sie fügen aber auch an, dass Gold in Bezug zu Aktien immer noch negativ dastehe. Das gelbe Metall sei 2013 ein schrecklicher Trade gewesen, hätte weder die Bullen noch die Bären belohnt, hieß es. Viele Wochen lang sei es dem Goldpreis nicht gelungen, seine Handelsspanne zu verlassen – weder nach oben, noch nach unten. Jetzt, da dies gelungen sei, komme wieder Dynamik zurück, wenn auch nur sehr langsam, so die UBS.


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