Geringere Abschreibungen: Atlas Iron schreibt wieder schwarze Zahlen

Eisenerz

Eisenerz

Die australische Atlas Iron (WKN A0DNWE) hat im ersten Halbjahr ihres Geschäftsjahres angesichts eines höheren Eisenerzpreises und einer Rekordproduktion wieder Gewinn gemacht.

In den letzten sechs Monaten des vergangenen Jahres erzielte der Eisenerzproduzent einen Nachsteuergewinn von 73,67 Mio. Dollar nach einem Verlust von 256 Mio. Dollar im ersten Halbjahr 2013. Der Umsatz legte in diesem Zeitraum um 104,1% von 288,26 auf 588,21 Mio. Dollar zu.

Der Rekordausstoß in Verbindung mit einem Anstieg des durchschnittlich erzielten Verkaufspreises von 98,50 auf 115,60 USD pro Tonne Eisenerz habe zu diesem Rekordumsatz geführt, teilte Atlas mit. Der Konzern wird trotz der deutlichen Verbesserung bei Umsatz und Gewinn aber keine Halbjahresdividende zahlen.

In dem Ergebnis sind Abschreibungen von 906.000 Dollar im Halbjahr enthalten. In den ersten sechs Monaten 2013 hatte das Unternehmen noch Wertberichtigungen in Höhe von 454,89 Mio. Dollar vornehmen müssen.

Gleichzeitig gab Atlas Iron bekannt, dass man die Genehmigung für die zweite Expansionsphase auf der Mt Webber-Mine erhalten habe, mit der die Produktion dort auf 6 Mio. Tonnen pro Jahr steigen soll. Ken Brinsden, Managing Director des Unternehmens wies darauf hin, dass die Investitionskosten von 35 USD pro Tonne aufs Jahr gerechnet deutlich unter dem Branchendurchschnitt liegen würden.


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