Hoch interessante Entwicklung: Wellgreen Platinum weitet hochgradige, oberflächennahe Vererzungsschicht erheblich aus

Erz vomm Wellgreen-Projekt von Wellgreen Platinum

Erz vomm Wellgreen-Projekt von Wellgreen Platinum

Auf der PDAC, der Messe der Prospectors and Developers Association of Canada, trifft sich jedes Jahr Anfang März fast die gesamte Bergbaubranche. Auch dieses Jahr wieder ist die Messe gut besucht, auch wenn die Zahl er ausstellenden Unternehmen dem Augenschein nach gesunken ist. Dabei ist auf jeden Fall Wellgreen Platinum (WKN A1XBAJ), die zudem noch sehr interessante Bohrergebnisse von ihrem Flaggschiffprojekt Wellgreen präsentierten konnte.

Diese stammen aus der Central Zone im Mittelteil der Hauptlagerstätte, die an der Oberfläche beginnt und eine durchgehende Mächtigkeit von 500 Metern aufweist. Darin enthalten sind Subzonen mit einer höheren Vererzung.

Die von Wellgreen Platinum jetzt präsentierte Bohrung mit der Nummer 214 stieß in der Central Zone nun auf einen Abschnitt von 379,5 Metern, in dem Platingruppenmetall-, Nickel- und Kupfervererzung mit einem Platinäquivalentgehalt von 1,98 Gramm pro Tonne nachgewiesen wurde. Wirklich interessant ist dabei, das innerhalb dieses Abschnitts ein 37,6 Meter langer Intervall mit einem deutlich höheren Gehalt von 4,96 Gramm Platinäquivalent pro Tonne entdeckt wurde – und zwar in gerade einmal rund 50 Meter Entfernung zum bestehenden Untertagebau.

Bei Wellgreen vermutet man nun, dass es sich dabei um einen Teil eines mächtigen Vererzungsbandes handelt, das sich mehrere Hundert Meter nach Süden erstreckt und dort von der Bohrung Nummer 188 durchschnitten wurde. Diese Bohrung nämlich erbrachte einen 24,7 Meter langen Abschnitt mit 6,54 Gramm Platinäquivalent pro Tonne, der Teil eines 460 Meter mächtigen Abschnitts mit 1,84 Gramm Platinäquivalent je Tonne aufwies. Damit würde sich ein großes Vererzungsgebiet ergeben, das nach Aussage des Unternehmens zudem noch nach Süden sowie in die Tiefe offen bleibt. Mit den neuesten Ergebnissen hat Wellgreen Platinum damit das Vorkommen der höhergradigen Zonen nun auf 1.000 Meter ausgedehnt, die sich damit für zukünftige Bohrprogramme anbieten und in Bezug auf eine mögliche Erweiterung der Ressource sehr viel versprechend erscheinen.

Hinzu kommt, dass die Ergebnisse neuer Flachbohrungen in der Central Zone ebenfalls Bereiche mit einer höhergradigen Vererzung bestätigen – und zwar ab der Oberfläche. Dabei wurden mit der Bohrung Nummer 222 163,0 Meter mit 2,20 Gramm Platinäquivalent pro Tonne aufgefunden, die 24,0 Meter mit 5,22 Gramm Platinäquivalent pro Tonne enthielten. Nur etwas mehr als 56 Meter westlich stieß Bohrung 138, über 74,9 Meter auf 2,72 Gramm Platinäquivalent pro Tonne, worin wiederum 26,8 Meter mit 5,10 Gramm Platinäquivalent je Tonne enthalten waren.

Wellgreen plant bereits erste Tagebaugruben, mit denen zu Beginn der Produktion eben dieses Material mit den höheren Gehalten in die Mühle eingespeist werden soll. Dazu allerdings müssen noch weitere, zukünftige Bohrungen und metallurgische Tests den möglichen Abbau dieser Vererzung bewerten.

Wir konnten kurz nach der Veröffentlichung der entsprechenden Pressemitteilung auf einem Treffen der Bergbaubranche des Yukon, dort nämlich liegt das Wellgreen-Projekt, mit dem CEO des Unternehmens, Greg Johnson, sprechen, der sich angesichts der möglichen Auswirkungen der neuesten Bohrergebnisse sehr enthusiastisch zeigte.

Und seiner Meinung nach ist die Entdeckung dieses Bandes mit hochgradiger Vererzung in der Central Zone von großer Bedeutung. Denn das Material liege nur 50 Meter von bereits vorhandenen Untertagebaueinrichtungen entfernt, sodass man hier die nötigen Entwicklungsarbeiten eventuell sehr kostengünstig durchführen können werde. Das, so Johnson weiter, werde sich auch in dem aktualisierten vorläufigen Wirtschaftlichkeitsgutachten auswirken, das Wellgreen im zweiten Quartal veröffentlichen will. Wellgreens CEO wies darauf hin, dass man mit den bisherigen Bohrungen natürlich noch keine Ressource für diesen bestimmten Bereich definiert habe, die wirtschaftlichen Auswirkungen seiner Ansicht nach aber enorm sein könnten.


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