Bei stärker sinkenden Kosten: North American Palladium – Produktion zu Jahresbeginn über Plan

Platinbarren

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Der kanadische Palladiumproduzent North American Palladium (WKN 858071) verbuchte am vergangenen Freitag in Toronto ein deutliches Kursplus von fast 14%. Das Unternehmen hatte mitgeteilt, dass man die Reserven und Ressourcen auf der Lac des Iles-Mine (LDI) gegenüber dem vergangenen Jahr um 24% anheben konnte. Darüber hinaus, so North Amercian Palladium, sei es im Januar und Februar gelungen die Produktion stärker zu steigern als erwartet und gleichzeitig auch die Betriebskosten deutlicher zu senken als ursprünglich geplant.

<p:/Das Unternehmen gab zudem bekannt, dass man einen neuen Minenplan für LDI erstellt hat, welcher der in Ontario gelegenen Mine einen Nettobarwert (bei einem Risikoabschlag von 5%) von 173 Mio. Dollar bescheinige – einen Palladiumpreis von 700 USD pro Unze vorausgesetzt. Allerdings, zieht man das aktuelle Preisniveau von 770 USD pro Unze Palladium heran, ergibt sich ein Nettobarwert von 299 Mio. Dollar, was einen Anstieg von 161 Mio. Dollar im Vergleich zum letzten technischen Bericht von Anfang 2013 bedeutet. Die Cashkosten des Basisszenarios schätzt North American Palladium auf 440 USD pro Unze.

LDI verfüge nun über Gesamtreserven und -ressourcen von 5,2 Mio. Unzen an enthaltenem Palladium, hieß es weiter. Von der Gesamtreserve machen die Untertagereserven 9,2 Mio. Tonnen bei einem verwässerten Gehalt von 2,8 Gramm Palladium pro Tonne aus. Die Gesamtreserven stiegen somit um 140.000 auf 1,3 Mio. Unzen Palladium, was einen Anstieg von 12% bedeutet, wenn man den vorherigen Reserven- und Ressourcenbericht heranzieht.

Die Gesamtressourcen, so das Unternehmen weiter, stiegen um 860.000 auf 3,9 Mio. Unzen Palladium und damit um 28% im Vergleich zur letzten Schätzung. North American erklärte weiter, dass, wenn man nur die nachgewiesenen und wahrscheinlichen Reserven heranziehe, das derzeitige Minenleben um ein Jahr steige und damit bis 2019 reiche. Dabei werde im Höhepunkt eine Jahresproduktion von mehr als 200.000 Unzen Palladium und eine insgesamt abgebaute Reserve von 1,1 Mio. Unzen Palladium erwartet. Das wären 34% mehr als noch im technischen Bericht aus dem vergangenen Jahr.

In dem neuen Minenplan ist allerdings eine mögliche Schachtverlängerung, mit der die tiefer gelegene Offset-Zone erreicht werden könnte, noch nicht berücksichtigt. North American will sich aber auf genau diese Zone konzentrieren, um die Lebensdauer der Mine möglicherweise weiter auszudehnen, indem man in Zukunft Ressourcen in Reserven überführt.

Das Unternehmen will dieses Jahr höhere Explorationskosten in Kauf nehmen, um Bestimmungs- und Ausweitungsbohrungen unterhalb einer Tiefe von 1.000 Metern im unteren Teil der Offsetzone vorzunehmen, um die potenzielle weitere Ausdehnung des Schachts zu unterstützen. Noch vor Ende dieses Monats will North American zudem den neuen Minenplan als Teil einer aktualisierten Vormachbarkeitsstudie bei den Aufsichtsbehörden einreichen.

North Amercian Palladium hatte im Januar erklärt, man rechne damit die Produktion dieses Jahr auf 170.000 bis 175.000 Unzen zu steigern, während das Investitionsbudget auf 30 Mio. Dollar und das Gesamtexplorationsbudget auf 4 Mio. Dollar fallen sollen. Das Unternehmen geht davon aus, die Untertageproduktion nach und nach von 3.000 Tonnen pro Tag im ersten Halbjahr auf bis zu 5.000 Tonnen pro Tag bis Ende des Jahres zu steigern. Darüber hinaus wolle man eine vorläufige Wirtschaftlichkeitsstudie (PEA) zum weiteren Wachstumspotenzial auf LDI anstoßen, hieß es.

Bei North American Palladium geht man zudem davon aus, dass der Preis des Metalls 2014 Stärke zeigen wird. Am vergangenen Freitag wurde eine Unze Palladium am Spotmarkt mit 789 USD gehandelt.

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