Ukraine und schwacher US-Dollar stützen: Goldpreis – Moderate Korrektur nach jüngster Rallye

Goldbarren, Bildquelle: Newcrest Mining

Goldbarren, Bildquelle: Newcrest Mining

Der Goldpreis beendete den gestrigen US-Handel mit moderaten Verlusten. Eine Korrektur nach den deutlichen Gewinnen von Freitag und Montag. Der Anstieg des Euro gegenüber dem absackenden US-Dollar half, den Verkaufsdruck zu begrenzen. Gold schloss so am Spotmarkt bei 1.307,90 USD pro Unze.

Der Euro stieg am gestrigen Dienstag gegenüber der US-Währung auf ein Zweimonatshoch, nachdem es positive Wirtschaftsdaten aus der Europäischen Union gab. Der Markit Einkaufsmanagerindex stieg im April auf 54,0 Punkte nach 53,1 Punkten im März. Ein Stand über 50 Punkten deutet auf Wachstum in dem Sektor hin. Auch Spanien und Italien wiesen sehr positive Einkaufsmanagerdaten aus. Allerdings zeigten die EU-Daten auch, dass die Verkaufspreise den 25. Monat in Folge fielen.

Das monatliche Treffen der Europäischen Zentralbank am Donnerstag wird vom Markt genau beobachtet werden, da die EZB unter Druck steht, weitere Stimulusmaßnahmen angesichts der Sorgen um eine mögliche Deflation zu ergreifen. OECD hatte gestern erklärt, dass die EZB den Leitzins senken sollte, um deflationären Preisdruck zu verhindern. Ein solcher Schritt könnte einen positiven Faktor für den Goldmarkt darstellen.

In der Zwischenzeit halten die Unruhen in der Ukraine an, herrschen immer noch große Spannungen zwischen den USA und der EU und Russland – auch wenn es keine größeren Entwicklungen gab. Gold ist angesichts der Krise weiterhin als Sicherer Hafen gefragt. Diese geopolitische Situation wird sich nicht so schnell lösen lassen und eine Eskalation scheint derzeit wieder wahrscheinlicher. Dies dürfte den Verkaufsdruck am Goldmarkt begrenzen.


Hinweis: Die hier angebotenen Artikel stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar, weder explizit noch implizit sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Die GOLDINVEST Media GmbH und ihre Autoren schließen jede Haftung diesbezüglich aus. Die Artikel und Berichtedienen ausschließlich der Information der Leser und stellen keine wie immer geartete Handlungsaufforderung dar. Zwischen der GOLDINVEST MediaGmbH und den Lesern dieser Artikel entsteht keinerlei Vertrags- und/oder Beratungsverhältnis, da sich unsere Artikel lediglich auf das jeweiligeUnternehmen, nicht aber auf die Anlageentscheidung, beziehen. Wir weisen darauf hin, dass Partner, Autoren und Mitarbeiter der GOLDINVEST Media GmbH Aktien der jeweils angesprochenen Unternehmen halten oder halten können und somit ein möglicher Interessenkonflikt besteht. Ferner kann zwischen den hier erwähnten Unternehmen und der GOLDINVEST Media GmbH ein Beratungs- oder sonstiger Dienstleistungsvertrag bestehen oder bestanden haben, womit ebenfalls ein Interessenkonflikt gegeben sein kann. Wir können nicht ausschließen, dass andere Börsenbriefe, Medien oder Research-Firmen die von uns erwähnten Werte im gleichen Zeitraum besprechen. Daher kann es in diesem Zeitraum zur symmetrischen Informations- und Meinungsgenerierung kommen.

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