22 aussichtsreiche Bohrziele: Pasinex Resources hat Bohrungen auf türkischem Zinkprojekt aufgenommen

Blick auf das Projektgebiet der Pasinex Resources; Foto: Pasinex Resources

Blick auf das Projektgebiet der Pasinex Resources; Foto: Pasinex Resources

Steve Williams, CEO des kanadischen Explorers Pasinex Resources (WKN A1JWFY / CSE PSE) hatte es im Interview mit GOLDINVEST.de bereits angekündigt: Vom Erhalt der Bohrziele aus den Untersuchungen mit dem bodeneindringen Radar bis zum Beginn der Bohrungen auf den Zinkprojekten des Unternehmens in der Türkei würde es nicht lange dauern.

Und so teilt Pasinex dann auch heute mit, dass die erste Phase der Diamantkernbohrungen auf dem Pinargozu-Projekt, das man im 50:50-Joint Venture mit der türkischen Akmetal hält, bereits angelaufen ist. Am 18. Mai wurden die Arbeiten an dem ersten Bohrloch aufgenommen, auf das noch 21 weitere folgen sollen.

Denn im Zusammenspiel zwischen bodeneindringendem Radar (GPR Ground Penetrating Radar), Geochemie und Lithologie sowie den geologischen Eigenschaften bereits abgebauten Zinkoxiderzes hat Pasinex 22 Bohrziele auf Pinargozu identifiziert, denen man nun nachgehen wird. Mit der ersten, bereits begonnenen Bohrung zielt das Unternehmen auf eine Vererzungsstruktur von Erz ab, das in der alten Kleinstbergbaumine auf Pinargozu abgebaut wurde.

Interessant ist insbesondere auch die von Pasinex mitgelieferte Karte, auf der alle möglichen Bohrstandorte und Bohrziele eingetragen sind, die mit Hilfe des GPR und anderer Informationen erstellt wurden. Anhand der Karte ist auch klar zu erkennen, dass Marmor eine Art „Leitgestein“ für die Zinkvererzung auf Pinargozu ist, denn die beiden GPR-Linien im Osten des Projektgebiets, die über „gewöhnlichem“ Kalkstein gezogen wurden, erbrachten keinerlei Ziele.

Im Marmor aber, vereinfacht gesagt handelt es sich um erhitzten und verformten Kalkstein, entstanden eben jene Hohlräume und Strukturen, in denen sich die Intrusion und damit oft auch Zink absetzen konnte und die das GPR so ausgezeichnet erkennen kann. Wie die meisten geophysikalischen Explorationsmethoden ist das bodeneindringende Radar in der Lage, physikalische Merkmale und Veränderungen an den Gesteinseigenschaften zu identifizieren – wobei man dann schlussfolgern kann, dass diese in Verbindung zu wirtschaftlich zu abzubauender Vererzung stehen könnten – sodass sie es Wert sind, mit Bohrungen, Proben und Analysen weiter verfolgt zu werden.

Auf Pinargozu sind die typischen physikalischen Gesteinsmerkmale, von denen man glaubt, dass sie in Verbindung mit Vererzung stehen, Hohlräume, Bruchlinien, Spalten und Stratigraphie. Und für all diese Merkmale gibt es in der GPR-Untersuchung zu Pinargozu Belege.

Mit Eintreffen der Bohrergebnisse werden die Beziehungen zwischen den tatsächlichen Gesteinseigenschaften, den GPR-Profilen, die sie auf Pinargozu produziert haben und wirtschaftlich abzubauender Vererzung klarer werden, sodass sich die Interpretationen und Bohrpläne – wie auf der Karte eingezeichnet – verändern könnten.

Zu Pinargozu ist noch zu erläutern, dass es sich um eine kleine, historische, in Marmor (siehe oben) beherbergte Zinkoxidmine handelt, die in steilem Gelände 7 Kilometer in Streichrichtung der historischen Zink- und Bleimine Horzum liegt.

Soweit man bei Pasinex weiß, ist das Gelände, auf dem die GPR-Erkundungen auf Pinargozu erfolgten, das steilste, auf dem bislang eine GPR-Untersuchung vorgenommen wurde. Aufgrund dessen mussten vom die Untersuchung durchführenden Unternehmen spezielle Datenreduktionstechniken eingesetzt werden, was zur vollen Zufriedenheit des Unternehmens erfolgte.

CEO Steve Williams sieht sein Unternehmen mit den nun angelaufenen Bohrungen in einer weiteren wichtigen Entwicklungsphase angekommen und freut sich schon auf die Ergebnisse der Bohrungen. Bis die offiziellen Ergebnisse verfügbar sind, dürften allerdings einige Wochen vergehen.

Unserer Ansicht nach hat Pasinex hier ein außergewöhnlich gut vorbereitetes Bohrprogramm in Gang gebracht, das entscheidende Erkenntnisse zum Pinargozu-Projekt abliefern dürfte. Auch wenn es keinesfalls garantiert ist, dass Pasinex fündig wird – schon gar nicht mit jeder Bohrung – stehen unserer Ansicht nach die Chancen gut, dass das Unternehmen seine Ziele der ersten Bohrphase insgesamt erreicht. Wie immer weisen wir aber darauf hin, dass die Exploration ein riskantes Geschäft ist.

Die Karte von Pinargozu mit den Bohrzielen und Bohrplänen finden Sie unter: http://www.irw-press.at/prcom/images/messages/2014/6268/14-05-20- Drilling Commencement_de.001.png


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